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Lehrerkompass

Handbuch

Stand: 19. Oktober 2026 (Build 46 — erste Stunde am Beamer, GFS per Satz, Elternbrief, Kartenabfrage mit gemischten Buchstaben, mehrere Geräte je Kind)

Lieber kurz? Die Lernpfade — eine Frage, ein paar Schritte, oft mit Film.

Durchsucht alle 22 Kapitel.

  • 1Überblick
  • 2Erste Schritte
    • Der Willkommens-Assistent
    • Erste-Schritte-Liste
  • 3Navigation
    • Obere Leiste
    • Eine einzelne Stunde verschieben
  • 4Zahnrad — Einstellungen · Daten · Hilfe
  • 5Heute
  • 6Der Stunden-Arbeitsplatz
  • 7Der Werkzeugkasten
  • 8Klassen & Kurse
    • Übersicht und Anlegen
    • Klassen auf Zeit
    • Ändern und Löschen
    • Überblick (früher Dashboard)
    • Der Versetzungsprüfer (nur als Klassenlehrer)
    • Die Reiter einer Klasse
    • Die Schülerakte
    • Schüler → Entschuldigungen
    • Schüler → Ziele
    • Schüler → Paten
    • Klassenbuch → Klassenbuch
    • Klassenbuch → Klassenbuch → Hospitation
    • Klassenbuch → Hausaufgaben
    • Klassenbuch → Planung
    • Klassenbuch → Termine
    • Klassenbuch → die laufende Stunde
    • Die erste Stunde am Beamer
    • Der Verlaufsplan
    • Noten → Noten
    • Noten → Statistik
    • Schüler → Schüler
    • Schüler → Gespräche
    • Listen → Listen
    • Listen → Klassenfahrt
    • Listen → Notiz
    • Werkzeuge (Werkzeugkasten)
    • Bedingungen der Klasse — zentral für alle Einteilungen
    • Klassenstundenplan — der Plan für die Kinder
    • Sitzplan für Kinder
    • Beamer: Anordnung merken
  • 9Stoffverteilung
  • 10Kalender
  • 11Schnell erfassen
    • Siri
  • 12Aufgaben
  • 13Notizbuch
  • 14Gespräche
  • 15Hospitationen
  • 16Planen und Schulalltag im Einzelnen
    • Planen
    • Schulalltag
    • Aufgaben und Notizbuch
    • Nachschlagen
  • 17Zahnrad
    • Einstellungen
    • Daten
    • Hilfe
  • 18Widgets und Sperrbildschirm
  • 19Kostenlose Fassung und Vollversion
  • 20Datenschutz
    • iCloud-Synchronisierung — freiwillig, aus, verschlüsselt
  • 21Technische Details
  • 22Was noch offen ist

Kapitel 1 von 22

Überblick

Lehrerkompass ist eine App für iPad, iPhone und Mac, die die Arbeitsabläufe eines Schuljahres abbildet — als Ablösung des analogen Paperless-Life-Lehrerkalenders in GoodNotes.

Die App ist schuljahresbezogen: Klassen, Schüler, Noten, Klassenbuch, Termine und Konferenzen hängen am aktiven Schuljahr. Mehrere Schuljahre lassen sich parallel halten und wechseln. Drei Bestände hängen bewusst an keinem Schuljahr und überdauern den Wechsel: Ausflugsziele, das Slang-Lexikon und die Schulplattformen.

Ab Werk bleibt alles auf dem Gerät. Es gibt kein Konto. Den Abgleich über die eigene iCloud kann man einschalten, er ist aber aus. Warum, steht unter „Datenschutz“.

WeiterErste Schritte

Kapitel 2 von 22

Erste Schritte

#Der Willkommens-Assistent

Beim ersten Start führt ein Assistent in acht Schritten durch die Einrichtung. Oben läuft der Fortschritt mit, rechts oben lässt sich jederzeit überspringen.

  1. Willkommen — oder „Lieber erst mit Beispieldaten umsehen“: lädt ein vollständig befülltes Beispiel-Schuljahr

  2. Überblick — was die Bereiche tun und wie sie zusammenhängen

  3. Deine Daten — alles bleibt lokal; hier lässt sich gleich die App-Sperre (Face ID / Gerätecode) einschalten

  4. Schuljahr — Jahr, Bundesland und (freiwillig) die Schulart; die App meldet, ob für die Kombination eine Ferien-Vorlage vorliegt. An der Gemeinschaftsschule schaltet die Schulart die Niveaustufen frei (siehe „Niveaustufen“)

  5. Ferien — Zeiträume prüfen und ergänzen (Feiertage rechnet die App selbst aus)

  6. Klassen & Kurse — beliebig viele auf einmal, je mit Farbe, Fach und Notensystem

  7. Berechtigungen — Mitteilungen und Apple Kalender, beide freiwillig und einzeln erklärt

  8. Fertig — Vorschau dessen, was noch offen ist

Vier Konferenz-Arten legt die App dabei automatisch an: Elterngespräch, Konferenz, Dienstbesprechung, Schülergespräch. Sie stehen fest — eigene Arten anzulegen oder sie umzubenennen ist derzeit nicht vorgesehen.

Erneut starten: Zahnrad (oben rechts) → Hilfe → „Einführung erneut starten“. Ein vorhandenes Schuljahr bleibt erhalten.

#Erste-Schritte-Liste

Nach der Einrichtung steht oben auf „Heute“ eine Checkliste mit dem, was noch fehlt: erste Klasse, Stundenplan, Schülerlisten, Ferien, App-Sperre, Kalender-Verbindung, erste Sicherung. Jeder Punkt springt beim Antippen an die passende Stelle. Die Haken setzen sich selbst, sobald der Schritt wirklich erledigt ist; die Liste verschwindet von allein und lässt sich über „Liste ausblenden“ auch früher wegräumen (unter Zahnrad → Hilfe wieder einblendbar).

Der eine Schritt, ohne den nichts läuft: Ohne eingetragenen Stundenplan bleiben „Heute“, Klassenbuch und Stoffverteilung leer. Der Stundenplan wird zentral unter Planen → Stundenplan gepflegt, nicht je Klasse — nur dort kennt er A/B-Wochen und Doppelstunden. Eine Klasse taucht in der Stoffverteilung erst auf, wenn sie Stunden im Plan hat.

ZurückÜberblickWeiterNavigation

Kapitel 3 von 22

Navigation

#Obere Leiste

BereichFrageInhalt
HeuteWas ist jetzt dran?Übersicht des Tages · Tag- und Wochenkalender (Umschalter oben)
PlanenWas kommt?Stoffverteilung · Stundenplan · Klassenarbeiten · GFS · Kalender (Monat, Jahr, Liste) · Sonderzeiten · Schuljahr (Schuljahre, Ferien, A/B-Wochen, Unterrichtszeiten, Deputat)
KlassenWer, und wie steht es?Alle Klassen; in der Klasse: Überblick · Schüler · Noten · Klassenbuch · Listen
SchulalltagWas außer Unterricht?Aufgaben · Vertretungen · Konferenzen · Elternsprechtag · Hospitationen · Notizbuch · Zeiterfassung · Nachschlagen

Links oben steht der Werkzeugkasten (Sitzplan, Methoden, Randomizer, Teamshaker, Lärmampel, Klassenrat, Dienste, Wichteln, Spiele, Namen lernen, Namensschilder). Er ist von überall erreichbar und wählt die Klasse vor, die gerade Unterricht hat.

Auf dem iPhone

Seit Build 19 läuft der Lehrerkompass auch auf dem iPhone — mit denselben Daten, wenn du den iCloud-Abgleich eingeschaltet hast, sonst als eigenes Gerät. Die vier Bereiche stehen dort unten als Leiste; Werkzeugkasten, Suche und Zahnrad oben rechts. Planen und Schulalltag sind Listen, aus denen man in die Seiten tippt. Was am iPad als Seitenleiste neben dem Inhalt steht (etwa Aufgaben-Listen, Noten-Kategorien, Sitzplan-Einstellungen), klappt auf dem iPhone über dem Inhalt auf.

Große Raster — Stundenplan, Stoffverteilung, Beamer-Ansichten — sind auf dem iPhone scrollbar, aber nicht eigens dafür gestaltet: Zum Planen ist das iPad das bessere Gerät, das iPhone ist für den schnellen Blick und den Eintrag zwischendurch. Die Kartenabfrage mit der Kamera ist fürs iPad gedacht.

Wo ist was? (für alle, die Build 18 kennen)

FrüherJetzt
Klassen \KurseKlassen
Organisation → Gesamtstundenplan, Klassenarbeiten, SonderzeitenPlanen
Organisation → Konferenzen, Vertretungen, Elternsprechtag, Hospitationen, Zeiterfassung, Notizbuch, Schulplattformen, Ausflugsziele, SlangSchulalltag
Organisation → MerkzettelSchulalltag → Aufgaben (jeder Merkzettel ist dort eine Liste)
Stoffverteilung (oben)Planen → Stoffverteilung
Kalender (oben)Alle Ansichten auf Heute: Tag · Woche · Monat · Jahr · Liste
Klasse → WerkzeugeWerkzeugkasten (oben links oder im Klassenkopf)
Klasse → Werkzeuge → ZeugnisKlasse → Noten → Zeugnis
Klasse → Werkzeuge → Sitzplan (bearbeiten)Klasse → Listen → Sitzplan
Klasse → Reiter „Schuljahr“Klasse → Klassenbuch
Zahnrad → Schuljahre, Ferien, A/B-Wochen, Unterrichtszeiten, DeputatPlanen → Schuljahr

Die Suche (⌘F) kennt die alten Namen: „Organisation“, „Merkzettel“ oder „Werkzeuge“ führen an den neuen Ort.

Rechts oben stehen drei Werkzeuge, die keine Navigationsziele sind:

SymbolFunktion
🔍 LupeVolltextsuche über Schüler, Klassen, Klassenbuch, Termine, Gespräche, Konferenzen, Notizen und Listen (⌘F)
⚙️ ZahnradEinstellungen · Daten · Hilfe — öffnet als Blatt, „Fertig“ führt zurück, wo du warst (⌘,)
👁 Durchgestrichenes AugePräsentationsmodus: blendet Namen und Noten aus. Schaltet sich automatisch ein, sobald der Bildschirm gespiegelt wird (AirPlay, Beamer-Kabel)

Aufsicht vor der ersten Stunde

Liegt deine Aufsicht vor dem Unterricht, stellst du das unter Uhrzeiten bearbeiten → Vor dem Unterricht ein: 10, 15, 20 oder 30 Minuten. Das Ende ergibt sich von selbst — es ist der Beginn der ersten Stunde.

Danach steht im Gesamtstundenplan über der ersten Zeile eine eigene Aufsichtszeile, mit einem Feld je Wochentag. Du trägst dort nur die Tage ein, an denen du wirklich dran bist; die anderen bleiben leer. Auf „Heute“ und im Kalender taucht die Aufsicht mit ihrer Uhrzeit auf, und sie zählt wie jede Aufsicht als Arbeitszeit.

Warum das eingestellt werden muss und nicht erkannt wird: Jede andere Pause ist der Abstand zwischen zwei Stunden und steht damit schon im Zeitraster. Vor der ersten Stunde gibt es keine Stunde davor — die Uhrzeit kann nur von dir kommen.

Wenn die Mittagspause eine Stunde ist

An vielen Schulen zählt die Mittagspause als eigene Stunde — meist, weil dort ausnahmsweise Unterricht liegen kann. Unter Uhrzeiten bearbeiten tippst du in der betreffenden Zeile auf das Besteck-Zeichen und gibst der Pause einen Namen. Im Stundenplan steht dann in der leeren Zelle der Name statt eines Plus, und die Zeile ist blasser hinterlegt.

Sie bleibt trotzdem eine Stunde: Findet dort einmal Unterricht statt, trägst du ihn ein wie überall sonst. Mehrere solcher Stunden gehen auch, etwa für eine Lernzeit am Nachmittag.

Auf dem Mac: Tastenkürzel

Die Mac-Fassung lässt sich mit der Tastatur bedienen, wo das schneller ist als mit dem Trackpad:

KürzelWirkung
⌘,Einstellungen öffnen
⌘FSuche öffnen
⌘+ / ⌘−Vergrößern / verkleinern — überall, wo die Lupen-Knöpfe stehen: Stundenplan, Sitzplan, Teamshaker, Listen
⌘0Zurück auf Originalgröße

Die Zwickgeste auf dem Trackpad funktioniert auch, ist aber gröber gestuft als am iPad — auf dem Mac sind die Tasten der bessere Weg.

Sonderzeiten — Elternzeit, Ausflug, Fahrtenwoche

Alles, was über mehrere Tage vom Stundenplan abweicht. Die Liste steht unter Planen → Sonderzeiten; anlegen kannst du einen Eintrag auch im Kalender (··· oben rechts), in der Jahresmatrix und im Klassenbuch einer Klasse.

Du wählst zuerst, was es ist:

ArtWofürWirkung
EntfallElternzeit, Krankheit, KurDie Stunden im Zeitraum gelten als ausgefallen
Ausflug / VeranstaltungWandertag, Landheim, ProjekttageDasselbe für Klassenbuch und Stoffverteilung — der Stoff rutscht nach hinten, statt als gehalten zu gelten
SonderwocheFahrtenwoche, Projekttage, PrüfungszeitFür die betroffenen Klassen fällt der Planunterricht aus, alle übrigen laufen normal weiter — dazu ein eigenes Programm je Tag

Der Unterschied zwischen den ersten beiden steckt im Grund, der an jeder Stunde stehen bleibt: Ohne ihn ließe sich im Klassenbuch später ein Wandertag nicht von einer Krankheit unterscheiden. Trägst du keinen eigenen ein, steht dort die Art.

Dann den Zeitraum und wen es betrifft: nur diese Klasse, einzelne (etwa ein Abiturzeitraum, der nur die Kursstufe trifft) oder alle. Kommst du aus Kalender oder Matrix, ist „Alle Klassen“ vorgewählt. Ferien und Feiertage werden übersprungen.

⭐ Der Eintrag bleibt stehen. Bis September 2026 war das ein einmaliger Vorgang ohne Gedächtnis: Er markierte Stunden und vergaß sich selbst — wer sich beim Datum vertippt hatte, musste jede Stunde einzeln zurücksetzen. Jetzt steht er in der Liste: antippen, Datum ändern, sichern — die alte Markierung verschwindet dabei von selbst. Löschen macht die Stunden wieder regulär.

Ausfälle, die du selbst an einer einzelnen Stunde gesetzt hast, bleiben davon unberührt. Die App merkt sich, welche Markierung von welchem Zeitraum stammt; aufgeräumt wird nur das Eigene.

Die Fahrtenwoche

Der Fall, für den es die dritte Art gibt: In der Fahrtenwoche gibt es keinen Unterricht nach Plan — aber nicht für alle. Die Klassen, die dableiben, haben sehr wohl welchen, und wer daheim bleibt, betreut oft fremde Klassen.

Deshalb: Bei „Betrifft“ hakst du die Klassen an, die mitfahren. Ihr Planunterricht fällt aus, alle anderen laufen weiter. Über den Knopf „Programm“ in der Liste trägst du dann je Tag ein, was du stattdessen tust:

FeldBeispiel
WasBetreuung · Notengespräche · Aufsicht Prüfung
Wer7b · Q1 Mathe · gemischt
Wannganztägig oder von–bis Stunde

„Wer“ ist ein freier Text und keine Klasse aus deiner Liste — das ist Absicht. Eine Klasse, die du eine Woche lang betreust, unterrichtest du nicht: Sie hat bei dir kein Klassenbuch und bekommt keine Noten. Sie als Klasse anzulegen hieße, für eine Woche eine Akte zu eröffnen, die danach leer stehen bleibt.

Das Programm erscheint auf „Heute“ zwischen den Stunden.

#Eine einzelne Stunde verschieben

Wenn wegen einer kranken Kollegin getauscht wird, ändern sich zwei oder drei Stunden — nicht dreißig. Öffne die Stunde im Klassenbuch und wähle „Stunde verschieben“: neuer Tag, neue Stundennummer. Thema, Notizen, Hausaufgaben, Anwesenheit und Verlaufsplan gehen mit. Der Stundenplan selbst bleibt unverändert; verschoben wird diese eine Stunde.

Warum kein „Stundenplan nur für diese Woche“? Ein zweiter vollständiger Wochenplan müsste ganz eingetragen werden, obwohl sich zwei Zellen ändern — und danach müsste jede Ansicht entscheiden, welcher der beiden Pläne für diesen Tag gilt. Die Stunde ist ohnehin ein eigener Eintrag mit Datum und Nummer; sie umzuhängen ändert genau das, was sich geändert hat.

ZurückErste SchritteWeiterZahnrad — Einstellungen · Daten · Hilfe

Kapitel 4 von 22

Zahnrad — Einstellungen · Daten · Hilfe

BereichInhalt
EinstellungenApp: Vollversion, Aussehen, Prioritäten, Erinnerungen, Apple Kalender/Erinnerungen, Geburtstage · Sicherheit: iCloud, Datenschutz
DatenImport (Schüler, Stundenplan, Stundenplan-Abo) · Export (Schülerliste, Noten) · Sicherung samt Erinnerungs-Intervall und WebDAV-Ziel
HilfeEinführung erneut starten und die erklärten Abläufe

Schuljahre, Ferien, A/B-Wochen, Unterrichtszeiten und Deputat sind seit Build 19 keine Einstellungen mehr, sondern stehen unter Planen → Schuljahr — es sind Inhalte, die man einmal im Jahr pflegt.

ZurückNavigationWeiterHeute

Kapitel 5 von 22

Heute

Oben schaltest du zwischen Übersicht · Tag · Woche um.

Die Übersicht bündelt den Tag:

  • Jetzt / Als Nächstes — die laufende oder nächste Stunde mit dem großen Knopf in den Stunden-Arbeitsplatz und deinen Schnellzugriff-Kacheln

  • Heutige Stunden aus dem Stundenplan, dazu Aufsichten und Dienste — antippen öffnet die Stunde

  • Heute im Kalender — Termine, Konferenzen, Gespräche und Vertretungen des Tages

  • Aufgaben — was heute fällig oder überfällig ist und was kein Datum hat, aus allen Quellen (Listen, Konferenzen, Gespräche, Klassen, Schüler). Die Priorität steht als Flagge an der Aufgabe, die wichtigen (Muss, Soll …) stehen zuerst. „Alle Aufgaben“ führt in Schulalltag → Aufgaben

  • Zum Drucken, Anstehende Klassenarbeiten, Geburtstage, Stempelkarte der Zeiterfassung

  • Nachträglich gratulieren — fiel ein Geburtstag aufs Wochenende, in die Ferien oder auf einen Tag ohne Unterricht, steht das Kind am ersten Unterrichtstag der Klasse danach hier, mit dem Tag des Geburtstags. Am nächsten Tag verschwindet der Eintrag von selbst; die Erinnerung am Geburtstag selbst bleibt

  • GFS — ab zwei Wochen vor der GFS-Frist, wie viele noch „vielleicht“ gesagt haben, und die GFS der nächsten sieben Tage

  • Hinweise, wenn etwas zu tun ist (Beispieldaten, erste Schritte, Sicherung, Stundenplan-Abo …) — oben steht nur der wichtigste, die übrigen hinter „+n weitere Hinweise“

Tag und Woche sind der Kalender mit Uhrzeiten (siehe „Kalender“).

ZurückZahnrad — Einstellungen · Daten · HilfeWeiterDer Stunden-Arbeitsplatz

Kapitel 6 von 22

Der Stunden-Arbeitsplatz

Jede Stunde öffnet sich an einem Ort — egal, ob du sie auf „Heute“, im Kalender, im Klassenbuch oder über einen Kurzbefehl antippst. Oben wählst du die Phase; beim Öffnen ist die passende schon gewählt:

PhaseWann vorgewähltWas dort ist
Vorbereitenvor BeginnThema, Verlaufsplan, Material, Stunde verschieben
Haltenwährend der StundePlan mit Restzeit, Material, Werkzeugleiste (Sitzplan, Randomizer, Methoden, Lärmampel …), Protokoll
Festhaltenab 5 Minuten vor EndeThema fürs Klassenbuch, Anwesenheit · Hausaufgaben · Mündlich

Hat jemand heute oder seit der letzten Stunde der Klasse Geburtstag, steht das oben im Arbeitsplatz (Karte „Gratulieren“).

Mündliche Eindrücke werden beim Umschalten gespeichert — es gibt dort kein „Abbrechen“ mehr, das Eingaben verwirft. Bei einer Hospitation zeigt der Arbeitsplatz nur, was dazu passt.

Erfassen über den Sitzplan. Unter Festhalten hat jeder der drei Reiter — Anwesenheit · Hausaufgaben · Mündlich — oben den Umschalter Liste | Sitzplan. Im Sitzplan genügt ein Tipp auf den Platz:

ReiterTippLange drücken
Anwesenheitfehlt ↔ daganze Karte (entschuldigt, verspätet …)
Hausaufgabenvollständig → unvollständig → vergessenganze Karte
Mündlichkleine Bewertungskarte für dieses Kindganze Karte

Unter Halten → Werkzeuge steht dieselbe Ansicht, dort mit eigener Wahl, was ein Tipp erfasst (vorgewählt: Mündlich — das gezogene Kind des Randomizers ist hervorgehoben). Die App merkt sich, ob du Liste oder Sitzplan nimmst. Hat ein fehlendes Kind einen Hausaufgabenpaten, steht darüber, wer wem die Hausaufgaben mitnimmt. Oben rechts im Sitzplan dreht Tafel oben / Tafel unten den Plan — das gilt dann für alle Sitzpläne auf diesem Gerät.

Material an der Stunde. Unter Vorbereiten hängst du an, was du brauchst — auf drei Arten:

ArtWas passiertGut für
Datei anhängenDie App legt eine eigene Kopie anArbeitsblatt, das auch ohne Netz aufgehen muss
Datei nur verlinkenKeine Kopie — die App merkt sich, wo die Datei liegtMaterial, das du in einer anderen Cloud pflegst (OneDrive, Nextcloud …)
Ordner verknüpfenÖffnet den Ordner in der Dateien-Appein ganzer Materialordner

Dazu Links (YouTube, Moodle, Simulation). Das Drucker-Symbol merkt vor, was auf Papier muss.

Eine verlinkte Datei gilt auf dem Gerät, auf dem du sie verlinkt hast, und nur, solange sie dort am selben Ort liegt. Eine kopierte Datei bleibt ab Werk auf dem Gerät, auf dem du sie angehängt hast — auch wenn die Datenbank über iCloud abgeglichen wird. Auf einem anderen Gerät steht der Anhang dann in der Liste, und ein Tipp darauf sagt, warum er dort nicht aufgeht. Soll das Material überall sein: siehe „Materialdateien über iCloud“ unter Datenschutz.

ZurückHeuteWeiterDer Werkzeugkasten

Kapitel 7 von 22

Der Werkzeugkasten

Oben links (und rechts im Kopf jeder Klasse). Die Klasse, die gerade Unterricht hat, ist vorgewählt; oben wechselst du sie — die gewählte steht gefüllt in ihrer Farbe mit Haken da. Die Werkzeuge sind nach Anlass sortiert:

GruppeWerkzeuge
In der StundeRandomizer mit Glücksrad, Teamshaker, Methoden (samt Kartenabfrage), Lärmampel, Spiele
Sitzen & NamenSitzplan, Namen lernen, Namensschilder
KlassenlebenKlassenrat, Dienste, Wichteln
ZurückDer Stunden-ArbeitsplatzWeiterKlassen & Kurse

Kapitel 8 von 22

Klassen & Kurse

#Übersicht und Anlegen

Alle Klassen als Kacheln mit Name, Fach, Schüleranzahl und Klassenfarbe. Beim Anlegen wählst du Name, Fach, Farbe, Art und Notensystem.

Art der Klasse: Klasse (der Regelfall), Leistungsfach oder Basisfach. In der Kursstufe unterrichtet man Kurse statt Klassen; die beiden Sorten unterscheiden sich in Stundenzahl und Gewicht. In der App verhalten sie sich sonst genau wie jede Klasse — Klassenbuch, Noten, Sitzplan und Stoffverteilung sind identisch. Ein Kurs trägt das Kürzel LF bzw. BF auf seiner Kachel; die Regelklasse bleibt unmarkiert. Wählst du eine Kursart, schlägt die App Notenpunkte vor — änderbar, es ist nur eine Vorauswahl.

Notensystem:

SystemSkala
Noten1–6
Noten mit Tendenz1 · 1− · 1–2 · 2+ · 2 · 2− … bis 6 — Viertelschritte (1,25 · 1,5 · 1,75)
Punkte0–15 (Kursstufe/Oberstufe)

Bei den Tendenznoten ist 1 die beste Note — ein „1+“ gibt es nicht, besser als sehr gut geht nicht. Gerechnet wird mit der Zahl (1,25), angezeigt wird die Schreibweise („1−“); Schnitt, Notenspiegel und Farbskala bleiben dieselben.

In Baden-Württemberg sind die Tendenznoten voreingestellt, weil sie dort der Regelfall sind. In allen anderen Bundesländern steht die glatte Skala 1–6 vorn. Umstellen kannst du jederzeit im Noten-Tab.

Dazu kommt der Klassenraum (optional): Er ist der Vorschlag für jede neue Stundenplan-Zelle dieser Klasse und lässt sich dort für einzelne Stunden überschreiben. Hat eine Klasse mehrere Räume (die Kursstufe mal im Praktikumsraum, mal im Stufensaal), trägst du sie mit Komma getrennt ein: Der erste ist der Standard, die anderen stehen im Blatt einer Zelle als Knöpfe zur Wahl.

Nach dem Anlegen fragt die App direkt, ob du den Stundenplan eintragen willst — ohne ihn bliebe die Klasse in der Stoffverteilung unsichtbar. Gehst du von hier aus hin, ist die neue Klasse dort bereits für die Schnellzuordnung gewählt. Eine Standard-Liste („Hausaufgaben“) wird mit angelegt.

Dieselbe Klasse in zwei Fächern? Beim Anlegen wählst du unter Schülerliste die bestehende Klasse aus — beide Fächer teilen sich dann die Namen. Denselben Weg gibt es auf dem Klassen-Dashboard: Steht die Klasse noch allein, führt dort die Zeile „Dieselbe Klasse in noch einem Fach?“ hin. Getrennt bleiben in jedem Fall Noten, Klassenarbeiten, Klassenbuch, Stundenplan und Stoffverteilung.

Was der Verbund teilt und was nicht, ist bewusst festgelegt:

RegelBereich
Immer getrenntNoten · Klassenarbeiten · Klassenbuch · Stundenplan · Stoffverteilung
Getrennt, umschaltbarSitzplan · Listen · Notensystem
Gemeinsam, umschaltbarÄmter · Teams · Gespräche
Immer gemeinsamdie Schülerliste

Auflösen geht jederzeit und nimmt nichts weg.

#Klassen auf Zeit

Beim Anlegen wählst du unter Zeitraum, ob die Klasse dauerhaft läuft oder befristet: ein bis sechs Wochen, Trimester (12 Wochen), bis Halbjahresende oder bis zu einem Datum. Gedacht ist das für einen Unterrichtsblock — etwa im Vorbereitungsdienst, wo man fremde Klassen wochenweise übernimmt — und für Kurse, die nur ein Trimester oder Halbjahr laufen.

Eine befristete Klasse verhält sich in drei Punkten anders:

  • Das Klassenbuch erzeugt nur Stunden bis zum Ende des Blocks, nicht bis Juli. Bei einem Stundenplan, der sich alle paar Wochen ändert, ist das der Unterschied zwischen Übersicht und Karteileiche. Das „Bis“-Datum ist vorbelegt und von Hand änderbar.

  • Sie zählt nicht gegen die kostenlose Fassung. Wer im ersten Ausbildungsabschnitt sechs fremde Klassen wochenweise übernimmt, soll dafür nichts zahlen — eigene Klassen hat man dort ja keine. Besteht ein Klassenverbund ausschließlich aus befristeten Fächern, zählt auch er nicht; sobald ein Fach dauerhaft wird, zählt er wieder mit.

  • Die Restzeit steht auf der Klassenkachel. Beim Schuljahreswechsel wird eine befristete Klasse nicht zur Übernahme vorgeschlagen.

Nach dem Ende verschwindet nichts. Namen, Noten, Notizen und Klassenbuch bleiben lesbar. Über „Klasse bearbeiten“ lässt sich der Zeitraum verlängern oder die Klasse entfristen — Letzteres prüft die Kaufschranke, sonst wäre die Ausnahme ein Schlupfloch.

#Ändern und Löschen

Das „…“-Zeichen oben rechts auf der Kachel — und ebenso neben dem Klassennamen, wenn die Klasse geöffnet ist — führt zu beidem:

  • Klasse bearbeiten — Name, Fach, Farbe, Art (Klasse / Leistungsfach / Basisfach) und die Klassenlehrer-Rolle nachträglich ändern. Schüler, Noten, Klassenbuch und Stundenplan bleiben unangetastet. (Das Notensystem änderst du im Reiter Noten.)

  • Klasse löschen — die Rückfrage nennt vorher mit Zahlen, was verloren geht: Schüler, Noten, Klassenbuch-Stunden, Stoffverteilung, Termine, Gespräche, Listen und Sitzplan. Rückgängig machen lässt sich das nicht.

Bei einer Klasse mit mehreren Fächern (Klassenverbund) wird nur dieses eine Fach gelöscht. Die gemeinsame Schülerliste bleibt bei den übrigen Fächern — auch dann, wenn du das Fach löschst, bei dem die Liste bisher lag. Bleibt am Ende nur noch ein Fach übrig, steht es wieder für sich.

In der kostenlosen Fassung gibt eine gelöschte Klasse ihren Platz wieder frei.

#Überblick (früher Dashboard)

Eine Klasse öffnet auf ihrem Dashboard, nicht in einem Reiter. Der Klassenname oben links führt jederzeit dorthin zurück.

Das Dashboard zeigt die heutige Stunde, den Quick-Access, die nächsten vier Termine (Klassenarbeiten hervorgehoben, mit Abstand statt nur Datum) und die Stempelkarte — hier mit automatisch hinterlegter Klasse.

#Der Versetzungsprüfer (nur als Klassenlehrer)

Steht auf dem Klassen-Dashboard in der Klassenlehrer-Karte. Rückt eine Zeugniskonferenz näher, meldet er sich zusätzlich von selbst als Karte ganz oben — sonst bleibt er still, ist aber jederzeit über die Karte erreichbar.

  1. Fächer einrichten — einmal je Klasse. Die Vorlage richtet sich nach Schulart und Klassenstufe und setzt die Kernfach-Häkchen; jede Zeile ist änderbar, denn die Stundentafel ist schuleigen

  2. Zeugnisnoten abtippen — Matrix Schüler × Fach, aus der Konferenzliste. Leere Felder zählen nicht mit

  3. Ergebnis lesen — je Kind eine Ampel, angetippt die Begründung Zeile für Zeile: Durchschnitte, ausgeglichene Mängel und was ein Ausgleich gekostet hat

Hinterlegt sind die Versetzungsordnungen für Baden-Württemberg: Gymnasium, Realschule (Niveau G und M), Werkreal-/Hauptschule und Gemeinschaftsschule. An der Gemeinschaftsschule richtet sich die Prüfung nach der überwiegend maßgeblichen Niveaustufe (§ 11 GMSVO) — lässt sich daraus keine Mehrheit ablesen, fragt die App nach, statt zu raten. Für andere Bundesländer ist noch nichts hinterlegt; die App sagt das, statt zu rechnen.

Das ist eine Rechenhilfe, keine Entscheidung. Beschlüsse mit Zweidrittelmehrheit, Probezeiten, ausgesetzte Entscheidungen und Härtefälle kennt die App nicht. Verbindlich ist allein die Zeugniskonferenz.

#Die Reiter einer Klasse

ReiterUnterbereiche
Überblickheutige Stunde, nächste Termine, Klassenlehrer-Karte, Stempelkarte
SchülerSchüler · Gespräche · Ziele · Paten · Entschuldigungen
NotenNoten · Statistik · Zeugnis
KlassenbuchKlassenbuch · Hausaufgaben · Planung · Termine
ListenListen · Notiz · Sitzplan (bearbeiten) · Klassenfahrt

Oben im Klassenkopf öffnet Werkzeuge den Werkzeugkasten mit dieser Klasse.

#Die Schülerakte

Ein Tipp auf einen Namen öffnet das Schülerprofil: Kontakt der Eltern, Geburtstag, Geschlecht, Körpergröße und Leistungsstand (freiwillig — sie steuern Sitzplan-Bedingungen, Teamshaker und Lernpaten), datierte Beobachtungen (statt eines Freitextfelds, das man immer überschreibt), alle Gespräche mit offenen Vereinbarungen, offene Aufgaben, mündliche Eindrücke und Hausaufgaben-Zähler.

#Schüler → Entschuldigungen

Für Klassenlehrer: Je Schüler die hinterlegten Entschuldigungen und oben die Zahl der unentschuldigten Fehlstunden. Eine Entschuldigung trägt Zeitraum, Form, eingegangen am, den Text der Eltern und den Zettel — scannen (mehrseitig als PDF), Foto oder Datei. Beim Anlegen werden die Fehlstunden im Zeitraum auf „entschuldigt“ gesetzt. „Ins Schulsystem übertragen“ hakst du ab, sobald es in WebUntis, Schulmanager & Co. erledigt ist.

⚠️ Datenschutz: Entschuldigungen enthalten oft den Grund des Fehlens. Die VwV „Datenschutz an öffentlichen Schulen“ (BW) sieht vor, dass solche Angaben nicht auf privaten Geräten liegen. Die App weist beim ersten Öffnen darauf hin; die Verantwortung liegt bei dir. Nur notieren, was nötig ist, App-Sperre einschalten, nach dem Übertragen löschen. Im Präsentationsmodus ist der Bereich ausgeblendet.

#Schüler → Ziele

Die Kinder setzen sich selbst Ziele. Neue Zielrunde (Titel, Leitfrage für den Vordruck, Rückblick-Termin) legt zugleich eine Aufgabe an, die am Rückblick-Tag auf „Heute“ steht. Vordrucke druckt je Kind eine A4-Seite mit eingedrucktem Namen. Die ausgefüllten Ziele trägst du danach beim Kind ein (Ziel, Weg, wer hilft, bis wann). Zum Rückblick druckt Rückblick-Bögen jedem Kind sein eigenes Ziel wieder vor; ob es erreicht wurde, was geholfen hat und das nächste Ziel hältst du beim Kind fest. Eine eigene Notiz dazu erscheint nie auf einem Vordruck. Die Runde zeigt, wie viele Ziele und Rückblicke schon da sind.

#Schüler → Paten

Zwei Sorten: Hausaufgabenpaten — wer fehlt, bekommt Hausaufgaben und Arbeitsblätter vom Paten mitgebracht; vorgeschlagen werden die Sitznachbarn, denn die sehen, was an der Tafel stand. Lernpaten — stärkere und schwächere Kinder als Paar, vorgeschlagen aus dem Notenstand. Neu vorschlagen bildet die Paare, ändern lassen sie sich jederzeit. Aushang druckt die Liste fürs Klassenzimmer.

#Klassenbuch → Klassenbuch

Der tatsächliche Verlauf des Unterrichts, Stunde für Stunde.

  • Stunden generieren erzeugt aus dem Stundenplan alle Termine von bis bis — A/B-bewusst, ohne Ferien und Feiertage. Von steht auf dem ersten Unterrichtstag des Schuljahres: Wer mitten im Jahr einsteigt, bekommt auch die vergangenen Wochen und trägt eine Elternzeit oder Krankheit danach unter Sonderzeiten ein — dann ist auch der Anfang richtig vermerkt. Vorhandene Stunden werden nie verdoppelt

  • Neu aus dem Stundenplan aufbauen — nach einer Änderung am Stundenplan: Stunden ohne Einträge werden entfernt und neu erzeugt; jede Stunde mit Thema, Anwesenheit, Hausaufgabe, Ausfall o. Ä. bleibt unangetastet

  • Zwei aufeinanderfolgende Stunden derselben Klasse tragen das Kennzeichen Doppelstunde — geführt werden sie einzeln, wie im gedruckten Klassenbuch

  • Je Stunde: Thema, Notiz, mündliche Eindrücke und freie Kommentare je Schüler („hat heute gestört“) — auch ohne Bewertung

  • Hausaufgaben-Kontrolle: „HA fehlt“ ankreuzen, zählt automatisch pro Halbjahr

  • Themen-Vorschlag aus der Jahresplanung mit einem Fenster von ±5 Tagen. Er erscheint nur bei leerem Thema und wird nie automatisch übernommen — der reale Verlauf hinkt der Planung fast immer hinterher oder eilt ihr voraus

  • Entfall über Zeitraum markiert mehrere Stunden auf einmal als ausgefallen — siehe unten, es gibt ihn auch im Kalender und in der Jahresmatrix

  • Kalender-Sync gegen einen wählbaren Apple-Kalender

  • PDF-Export des Klassenbuchs

#Klassenbuch → Klassenbuch → Hospitation

Steht eine Stunde im Plan als Hospitation, öffnet sie eine andere Maske: Du unterrichtest nicht, du siehst zu.

Statt mündlicher Eindrücke, Hausaufgaben-Kontrolle und Anwesenheit stehen dort vier Felder:

FeldWofür
WenFreitext ohne Pflicht — „Mentorin“ genügt
SchwerpunktWorauf achtest du? Am besten vor der Stunde eintragen
BeobachtetWas ist tatsächlich passiert
Das nehme ich mitWas übernimmst du für deinen eigenen Unterricht

Das letzte Feld ist das eigentliche. Ein Protokoll liest man nie wieder; einen Satz „das übernehme ich“ schon.

Thema, Materialien, Verlaufsplan und die Notiz für die nächste Stunde bleiben auch hier — man hält fest, worum es ging, und bringt ein Arbeitsblatt mit. Weg sind nur die drei Werkzeuge, die eigenen Unterricht voraussetzen. Der Knopf „Unterrichten“ erscheint nicht: In einer fremden Klasse ist die laufende Stunde mit Randomizer und Notenvergabe das falsche Werkzeug.

Eine Hospitation liefert keinen Slot für deine Stoffverteilung — der eigene Stoffplan darf nicht weiterrücken, weil du jemand anderem zugesehen hast.

Notizen über Kolleginnen und Kollegen. Eine Hospitationsnotiz beschreibt einen anderen Menschen bei der Arbeit, der nichts davon weiß. Ob dort ein Name steht oder „Mentorin, Deutsch“, entscheidest du — die App schreibt nichts vor und verlangt das Feld auch nicht.

Alle Hospitationen des Schuljahres stehen zusammen unter Schulalltag → Hospitationen.

#Klassenbuch → Hausaufgaben

Die Strichliste, wie man sie auf Papier führt: Schüler × Termine, mit Summenspalte.

  • Ein vergessenes Heft ist ein voller Strich (│), ein unvollständiges ein halber (╱) — zwei halbe zählen wie einer

  • Ausgefüllt wird im Klassenbuch an der Stunde; die Zellen hier schalten denselben Zyklus

  • Schwelle und Konsequenz je Klasse („Regel“ oben rechts): ab wie vielen Strichen gemeldet wird, ob die App überhaupt etwas verlangt und was — als Freitext („Nachsitzen“, „Elternbrief“). Die Schwelle löst mehrfach aus: Wer bei Schwelle 3 auf 7 Striche kommt, sitzt zweimal nach

  • Größe in drei Stufen und stufenlos zoombar (Pinch) — für den Beamer oder wenn 30 Namen auf einen Blick sollen

  • Zeitraum-Fokus (Ganzes Jahr / 1. HJ / 2. HJ). Der Zähler beginnt im zweiten Halbjahr bei null, ohne dass Striche verloren gehen — das erste Halbjahr bleibt jederzeit abrufbar

  • Ein Tippen auf die Summe öffnet Bilanz, Verlauf mit Datum, offene Nachreichungen und die Konsequenz zum Ansetzen und Abhaken

Wiedervorlage: Wer die Hausaufgabe schuldig bleibt, taucht in der nächsten Stunde oben im Hausaufgaben-Fenster auf, bis du abhakst. Der Strich bleibt dabei stehen — vergessen wurde die Aufgabe ja; nachreichen ist ein eigener Vorgang. Ein angesetztes Nachsitzen steht auf „Heute“, bis es erledigt ist.

#Klassenbuch → Planung

Großthemen mit Stundenzahl statt mit Datum — links die Liste, rechts direkt die Verteilung auf echte Wochen.

  • Themen der Reihe nach eintragen, jeweils mit ungefährer Stundenzahl. Kein Datum nötig

  • Die App verteilt sie auf die tatsächlichen Unterrichtsstunden

  • Fällt eine Stunde aus, rückt alles Folgende nach hinten — die Planung bleibt gültig, statt zu veralten

  • Korrigieren per Zieh-Griff direkt in der Matrix; „Ganzes Jahr einpassen“ zeigt das komplette Schuljahr. Der Griff rastet auf die wirklichen Stunden ein: nach unten wechselt die Woche, und die Spalte unter dem Finger bestimmt die Stunde (der Griff rastet sichtbar auf ihre Mitte) — ein Thema kann also auch mitten in der Woche beginnen, und A- und B-Wochen mit verschieden vielen Stunden verrutschen nicht. Der Name des Themas steht auf der ersten Stunde, die wirklich stattfindet (nicht im Ausfall)

  • Zelle antippen öffnet den Editor der Stunde — derselbe in der Planung und in der Stoffverteilung, damit du für keine Funktion die Ansicht wechseln musst:

  • Geplant — Soll: das Großthema, das dort läuft, und das geplante Stundenthema (von Hand eintragbar; kursiv in der Matrix)

  • Großthema beginnt hier: mit einem Namen. Das laufende Großthema endet davor, das neue füllt die Stunden bis zum nächsten (höchstens zehn; ohne Nachfolger sechs). Beginnt in der Stunde schon eines, änderst du dort Name und Länge

  • Gehalten — Thema der Stunde: das Klassenbuch (der Ist-Stand, getrennt vom Soll — so siehst du, wo du vom Plan abgewichen bist)

  • Klassenarbeit und ein Weg ins Klassenbuch der Klasse

  • Folgejahr mitplanen — für Kursstufen-Kurse, die über zwei Schuljahre laufen. Der Knopf erscheint nur, wenn ein Folgeschuljahr angelegt ist, und rechnet mit dem heutigen Stundenplan der Klasse

Planung und Klassenbuch bleiben getrennt: Die Planung ist das Soll, das Klassenbuch der tatsächliche Verlauf.

#Klassenbuch → Termine

Klassenbezogene Termine (Klassenarbeit, Ausflug, Elternabend, Prüfung …) mit Datums-Badge und Farbe nach Art. Export nach Apple Kalender mit wählbarem Ziel-Kalender — bestehende Einträge werden aktualisiert, nicht dupliziert. An einer Klassenarbeit hängt der Notenschlüssel-Rechner und die spätere Auswertung.

#Klassenbuch → die laufende Stunde

Tippt man auf eine Stunde — auf „Heute“, im Klassenbuch oder im Kalender — öffnet sich der Stunden-Arbeitsplatz (siehe dort). Die Phase Halten ist der Arbeitsplatz für die Stunde, die gerade läuft.

  • Kopf mit mitlaufender Restzeit („noch 23 Min“)

  • Plan zum Abhaken — ein Häkchen schreibt die Zeile mit Uhrzeit ins Protokoll, kein zweites Notieren. Material, das im Verlaufsplan an einer Phase hängt, steht als antippbare Marke daneben

  • Protokoll: freie Zeile mit Zeitstempel, optional einem Baustein (Einstieg · Erarbeitung · Sicherung · Abschluss). Darunter die aufgegebene Hausaufgabe, eine Anmerkung zur Stunde und „Für die nächste Stunde“ — was dort steht, erscheint beim nächsten Mal ganz oben

  • Werkzeugleiste: Sitzplan, mündliche Eindrücke, Hausaufgaben, Randomizer, Lärmampel

Die Wahl zwischen „Plan & Material“ und „Werkzeuge“ trifft die App nach der Datenlage — liegt ein Plan oder Material vor, steht das vorn. Umschalten geht, die Wahl gilt je Klasse.

#Die erste Stunde am Beamer

In der Planung zeigt der Knopf „Am Beamer zeigen“ drei Seiten für die erste Stunde mit einer Klasse (Transparenz) — ohne Namen und Noten, Schrift für die letzte Reihe einstellbar:

  • Stoffverteilung — die Themen des Schuljahres als Zeitleiste, mit Klassenarbeiten, Ferien und der laufenden Phase hervorgehoben.

  • So wird bewertet — die Gewichte deiner Notenkategorien (etwa mündlich 50 %, schriftlich 50 %), der Notenschlüssel als Prozent je Note (Sek I: 1 bis 6, dazwischen Tendenzen; Kursstufe: Notenpunkte) und deine Absprachen (Hausaufgaben, GFS, Heftführung …).

  • Das brauchst du — Heft, Taschenrechner, Buch: die Materialliste des Fachs.

Über Bearbeiten tippst du Material und Absprachen ein, eine Zeile je Eintrag. Die Gewichte kommen aus den Notenkategorien der Klasse.

#Der Verlaufsplan

Aus der Stunde heraus (oder im Dashboard) führt „Verlaufsplan bauen“ zum Planer. Er öffnet im Vollbild als Tabelle — so, wie ein Verlaufsplan auf Papier aussieht: sechs Spalten nebeneinander, eine Zeile je Phase.

SpalteWas hineingehört
ZeitUhrzeit-Spanne der Phase, aus der Lage der Stunde gerechnet (ohne hinterlegte Unterrichtszeiten stehen dort Minuten), darunter die Dauer
Phaseaus dem Katalog oder mit eigenem Namen
Unterrichtsverlaufdie breiteste Spalte: was Lehrkraft und Klasse tun, dazu optional das Ziel dieser Phase
Sozialform / MethodeVorschläge über das Listensymbol; bei der Sozialform wird angefügt, weil sie innerhalb einer Phase wechseln kann („EA → GA“)
Material / Medienfreier Text, Medien-Chips zum Antippen und die Anhänge dieser Stunde zum Anhaken
Didaktischer Kommentardie Begründung — für den Unterrichtsbesuch

So arbeitest du damit:

  1. Bauform wählen — Einzelstunde 45, Doppelstunde 90 oder frei

  2. „Phasen vorschlagen“ verteilt die Zeit nach der Stunden-Grundstruktur: kurzer Einstieg, Kern bis Minute 20–25, Rest Sicherung, zwei Minuten Abschluss. In der Doppelstunde wächst die Erarbeitung, der Einstieg bleibt kurz

  3. Zellen direkt in der Tabelle ausfüllen — kein Feld ist Pflicht, und nichts ist eingeklappt. Das Symbol ganz links verschiebt oder löscht eine Phase

  4. Unten hängst du mit einem Tipp weitere Phasen an; die Bilanz rechnet mit („52 Min bei 45 Min Stunde — 7 Min zu viel“) statt still zu kürzen

Plan von einer KI importieren. Im Menü ⋯ steht „Plan von einer KI importieren …“: Thema, Dauer und Wünsche eintragen, „Anleitung für die KI kopieren“, in ChatGPT, Claude o. Ä. einfügen, die Antwort zurückkopieren und einfügen. Die Vorschau zeigt Phasen, Zeiten und erkannte Methoden und meldet, wenn die Minuten nicht aufgehen; erst „Übernehmen“ ersetzt die Phasen des Plans, gesichert wird mit „Sichern“. Nennt die KI eine Methode wie Gruppenpuzzle, Kugellager oder Exit-Ticket, liegt in der Stunde das passende Werkzeug an der Phase. Die App ruft selbst keine KI auf — gib der KI keine Schülernamen. Dieselbe Anleitung steht auch auf der Website: mint-lernstudio.de/apps/lehrerkompass/ki-verlaufsplan/.

Tafelbild und Methodeninhalte gleich mit. Jede Phase kann ein Tafelbild tragen (in der Spalte Material/Medien → Tafelbild: Text in fester Breite, Formeln in TeX, mit Vorschau). In der Stunde steht an der Phase dann der Knopf „Tafelbild“, der es groß am Beamer zeigt; die Schrift richtet sich nach der längsten Zeile. Ein importierter Plan kann je Phase außerdem die Inhalte seiner Methode mitbringen — die Fragen der Kartenabfrage, die Aufgaben des Exit-Tickets, ein Mystery. Sie landen beim Übernehmen in der Klasse, und der Werkzeug-Knopf an der Phase öffnet genau das Vorbereitete. Eigene Phasennamen wie „Sicherung vom Montag“ bleiben erhalten.

Quer halten. Sechs Spalten brauchen Breite. Im Hochformat lässt sich die Tabelle seitlich schieben, im Querformat steht alles nebeneinander.

Zwölf Vorlagen stehen bereit (Grundrhythmus, Standardmodell, AVIVA, Gruppenunterricht, Stationenlernen, Experimentierstunde, Programmierstunde …), eigene lassen sich sichern. Gedruckt wird im Querformat mit sechs Spalten — das Format, das bei Unterrichtsbesuchen erwartet wird.

Planungsstand: Jede Stunde trägt einen von drei Zuständen — automatisch (leitet sich aus dem hinterlegten Verlaufsplan ab), geplant oder offen. Der mittlere ist für alle da, die ihren Plan woanders schreiben: Ohne ihn stünden solche Stunden dauerhaft als „nicht geplant“. Im Kalender zeigt der Kopf je Woche die Bilanz („12 von 26 Stunden vorbereitet“).

#Noten → Noten

  • Tabellarische Übersicht aller Schüler, Noten als farbige Chips mit gewichtetem Durchschnitt

  • Zeitraum-Fokus (Ganzes Jahr / 1. HJ / 2. HJ): Noten laufen durchgehend übers Jahr, die Halbjahre heben nur hervor und blenden nichts aus. Das Halbjahr einer Note ergibt sich aus ihrem Datum

  • Note anlegen mit Bezeichnung, Wert, Gewichtung (einfach / doppelt / dreifach) und Bemerkung

  • Neue Leistung — ein Einstieg für alles: Bezeichnung, Kategorie, Gewichtung (×0,5 bis ×3), daneben gleich die Noten der ganzen Klasse. Ein Punkteschlüssel ist nicht nötig — wer ihn will, ergänzt ihn später über die Spaltenüberschrift

  • Notenschlüssel-Rechner — Höchstpunktzahl und Modus eingeben, die Verteilungstabelle entsteht live und wird an der Klassenarbeit gespeichert

  • Mündliche Auswertung — verdichtet die Eindrücke des Halbjahres je Schüler zu einem Notenvorschlag, korrigierbar in halben Schritten. „Keine Beteiligung“ zählt mit: häuft sie sich über 30 %, senkt das den Vorschlag um eine halbe Note. „Alle speichern“ schreibt die Noten in die Übersicht

Notenfarben: Grün 1,0–1,4 · Hellgrün 1,5–2,4 · Gelb 2,5–3,4 · Orange 3,5–4,4 · Rot 4,5–5,4 · Dunkelrot 5,5–6,0

Niveaustufen (Gemeinschaftsschule)

Steht die Schulart auf Gemeinschaftsschule, bekommt jede Note eine Niveaustufe — ab Werk G, M und E. Beim Eintragen wählst du sie direkt unter der Note; vorgeschlagen ist die Stufe der letzten Leistung, weil Kinder von Arbeit zu Arbeit auf einer anderen Stufe schreiben dürfen. Einen Schnitt über gemischte Stufen rechnet die App nicht — „eine 2“ auf G und auf E ist nicht dasselbe. Die Übersicht färbt auf Wunsch nach Stufe, und der Versetzungsprüfer richtet sich nach der überwiegenden Stufe.

Einschalten: im Willkommens-Assistenten beim Schuljahr, später unter Planen → Schuljahr → Schuljahre → Schulart. Dort lassen sich die Stufen auch umbenennen (etwa „G, M, E, Z“). Wer noch keine Schulart gesetzt hat, bekommt auf „Heute“ einmal einen kleinen Hinweis mit Auswahl.

Für eine einzelne Klasse: Klassen & Kurse → Menü der Kachel → Klasse bearbeiten → „Niveaustufen: Wie Schulart · An · Aus“. So bekommt auch eine Klasse am Gymnasium oder an der Realschule Stufen (Vorgabe G, M, E), und eine Klasse an der Gemeinschaftsschule kann ohne sie arbeiten. Beim Ausschalten bleiben vergebene Stufen gespeichert. Sonst erscheint an Schularten ohne Stufen von den Niveaus nichts.

#Noten → Statistik

Klassendurchschnitt, Notenspiegel (Verteilung 1–6) und Rangliste — mit demselben Zeitraum-Fokus.

#Schüler → Schüler

Liste mit Initialen-Avatar, Name und Elternkontakt. Das Schülerprofil — dort lässt sich auch der Name ändern (Tippfehler, Rufname) — zeigt die gesammelten mündlichen Eindrücke, die Kommentare und den Hausaufgaben-Zähler. Schülerlisten lassen sich direkt hier per CSV importieren (mit Vor-/Nachname, Elternkontakt und Geburtstag), per Texterkennung aus einem Foto übernehmen oder als PDF exportieren. Steht ein Name schon in der Klasse, fragt der Import, was geschehen soll: überspringen, vorhandene Angaben ergänzen oder trotzdem anlegen. Über das ···-Menü lässt sich eine Klasse auch komplett leeren.

Texterkennung — live oder aus der Mediathek. „Papierliste abfotografieren“ nimmt entweder ein neues Foto auf oder ein vorhandenes aus deiner Fotomediathek (bis zu fünf Bilder auf einmal). Die Erkennung läuft vollständig auf dem Gerät. Jede erkannte Zeile steht danach zur Prüfung da, mit getrennten Feldern für Vor- und Nachname — Texterkennung ist nie hundertprozentig, und ein falscher Name wäre später an Noten und Einträgen gebunden.

Geburtstage für die ganze Klasse nachtragen. Kommt die Klassenliste ohne Geburtstage, holt das ···-Menü → Geburtstage nachtragen sie nach: Du fügst die Daten in der Reihenfolge der Klassenliste ein, ein Datum je Zeile. Neben jedem Namen steht sofort, was ankommen würde — noch bevor etwas gespeichert wird. Leere Zeilen halten den Platz frei, wenn bei einzelnen Schülern nichts bekannt ist. Sind es mehr Zeilen als Schüler, wird gar nichts geschrieben: Eine verrutschte Zuordnung fällt später nicht mehr auf, weil jedes einzelne Datum plausibel aussieht. Vorhandene Geburtstage bleiben stehen, außer du erlaubst das Überschreiben ausdrücklich.

#Schüler → Gespräche

Protokolle von Schülergesprächen, Telefonaten und E-Mails, mit Art, Datum, Schüler und Grund. Elterngespräche erscheinen zusätzlich in der Konferenz-Übersicht.

#Listen → Listen

Beliebig viele frei benannte Häkchen-Listen (Schüler × Spalten, Spaltenzahl dynamisch), zoombar. Für Hausaufgaben-Kontrolle, eingesammelte Unterschriften, mitgebrachtes Material.

Geld einsammeln. Eine Liste kann auch eine Geldliste sein: Betrag pro Kind festlegen, Eingang antippen — auch Teilbeträge. Oben stehen die Summe eingenommen und was noch offen ist. Für Ausflugsgeld, Kopiergeld, Klassenkasse.

#Listen → Klassenfahrt

Der Klassenfahrtplaner führt alles, wofür man sonst eine Namensliste abtippt, in drei Teilen:

  • Überblick — Titel, Ort, Zeitraum, Kosten pro Kind, Programm und Notizen (Bus, Unterkunft, Kontakte). Als Termin in den Kalender trägt die Fahrt mehrtägig ein, Geldliste für die Kosten anlegen legt die passende Geldliste an.

  • Elternbrief — Anleitung für die KI kopieren erzeugt einen Text mit Ort, Zeitraum, Kosten und Programm (ohne Namen, Telefonnummern und Notizen), den du in ChatGPT, Claude o. Ä. einfügst. Die Antwort setzt du im Feld darunter ein, ergänzt die Platzhalter in eckigen Klammern (Uhrzeit, Treffpunkt, Zahlungsfrist) und druckst sie über Drucken → Elternbrief als PDF (JJJJMMDD_Elternbrief_Klasse.pdf). Die App selbst ruft keine KI auf.

  • Teilnehmer — wer mitfährt und ob das Einverständnis der Eltern vorliegt.

  • Zimmer — Zimmer mit Bettenzahl und für wen (gemischt, Jungen, Mädchen). Jedes Kind kann Zimmerwünsche haben; Einteilen (Wünsche beachten) verteilt, du setzt danach von Hand um. Wer ohne Zimmer bleibt, steht orange darunter.

Drucken: Zimmerliste, Notfallliste mit den Elternkontakten und der Elternbrief.

#Listen → Notiz

Freier Textbereich für die Klasse, auch handschriftlich mit dem Apple Pencil. Wird beim Verlassen gespeichert.

#Werkzeuge (Werkzeugkasten)

Der Werkzeugkasten steht oben links und im Klassenkopf; die Klasse mit Unterricht ist vorgewählt. Alle Zeitnehmer lassen sich mit −1 / +1 Minute anpassen, vor dem Start und während des Laufens.

WerkzeugWas es tut
SitzplanZwei Wege: Selbst planen (vorgewählt) — Namen antippen und auf den Platz setzen, Bedingungen zeigen nur, was nicht passt; „Übrige zufällig auf freie Plätze“ verteilt den Rest, ohne die Gesetzten zu bewegen. Oder Zufällig verteilen nach Bedingungen (getrennt, zusammen, Größe, Leistungsmix, Geschlecht abwechselnd oder gleich nebeneinander — gezählt werden die Tischnachbarn). Wunschnachbarn zählen nur mit dem Schalter am Plan; je Schüler gibt es neben Wünschen ein „Nicht neben“. Geschlecht, Leistung und Größe erfasst du für die ganze Klasse auf einmal („Geschlecht, Leistung, Größe erfassen“: Wert wählen, Namen antippen). Räume aus Vorlagen (Reihen, Gruppentische, U-Form), Tafel oben oder unten. Plätze lassen sich deaktivieren und einzelne Schüler fixieren. Ein Tipp auf die Reihennummer fügt in genau dieser Reihe links oder rechts einen Platz an (oder entfernt ihn) — für Reihen, in denen außen ein, zwei Tische mehr stehen; die anderen Reihen bleiben unverändert. Der Plan passt sich beim Öffnen der Breite an, der Knopf neben den Lupen passt ihn jederzeit neu ein. Bis zu 20 Spalten und 14 Reihen, Gänge, frei wählbare Namensform, PDF auf einer A4-Seite
RandomizerZieht fair — wer schon dran war, kommt seltener. Als Karte oder als Glücksrad. Mehrere benannte Randomizer parallel, je mit eigener Rotation. Der Fake-Randomizer zieht ein vorher festgelegtes Ergebnis im exakt gleichen Ablauf
TeamshakerBildet Gruppen nach denselben Bedingungen — oder ein Gruppenpuzzle mit Stamm- und Expertengruppen. Aufteilungen lassen sich mit Zweck und Datum aufbewahren, als PDF teilen, am Beamer im Vollbild zeigen oder in den Sitzplan übernehmen
DienstKlassendienst über einen Zeitraum automatisch verteilen, Ferien ausgenommen. PDF-Export
Zeugnis(jetzt unter Klasse → Noten) Erzeugt Zeugnisbemerkungen aus Eindrücken, Hausaufgaben-Zähler und Noten. Rein lokal erzeugt, frei editierbar und kopierbar
SpieleEnergizer, Kennenlernen, Team & soziales Lernen, Konzentration, Spaß, Ruhig werden — rund 40 Spiele mitgeliefert, eigene anlegen. Filter nach Dauer, Raum und Art, Zufällig, Favoriten, „heute gespielt“ und eine Beamer-Ansicht mit Countdown
LärmampelZeigt den Mikrofon-Pegel als Ampel. Es wird nichts aufgezeichnet und nichts gespeichert
MethodenDreizehn Unterrichtsmethoden nach Phase geordnet: Kartenabfrage, Live-Abfrage (Beta), Abstimmung, Abrufübung · Ich–Du–Wir, Gruppenpuzzle, Kugellager, Lerntempoduett, Stationen, Mystery · Galeriegang, Fishbowl · Exit-Ticket. Paare und Gruppen ohne kranke Kinder, Uhr, Beamer, Vordrucke. Oben in jeder Methode: Inhalte importieren (von einer KI)
KlassenratAnliegen sammeln, Ämter reihum, Sitzung Schritt für Schritt mit Protokoll
WichtelnZiehung mit Ausschlüssen, digital reihum am iPad oder analog mit Faltzetteln, Wunschzetteln, Anhängern und Lostopf
Namen lernenFür die ersten Wochen: Mit Sitzplan leuchtet ein Platz auf, du sagst den Namen, deckst auf und bewertest dich. Karteikarten zeigen statt des Platzes eine eigene Merkhilfe („rote Brille, Fußball-AG“). Fotos zeigen ein Porträt. Wer nicht gewusst wurde, kommt öfter dran
NamensschilderTischaufsteller zum Falten in acht Motiven, ein A4-Blatt je Kind: drei Felder und eine Klebelasche, zum Dreieck gefaltet steht das Schild stabil. Der Name steht vorn und hinten — für dich und für das Kind. Mit „Je Kind ein eigenes Motiv“ wählst du für jedes Kind ein Motiv oder verteilst sie zufällig; die Auswahl merkt sich die App je Klasse auf diesem Gerät

Randomizer, Sitzplan und Teamshaker sind verzahnt: Wer gezogen wurde, wird im Sitzplan hervorgehoben, und eine Teamshaker-Aufteilung lässt sich als Sitzordnung übernehmen.

Sitzplan — das Zimmer stellen

Tafel oben oder unten. Ganz oben wählst du die Blickrichtung: Tafel oben zeigt den Raum, wie die Klasse ihn sieht, Tafel unten so, wie du ihn vom Pult aus siehst — gedreht, vorne links liegt dann unten rechts. Der Ausdruck dreht sich mit.

Raum aus Vorlage. Stellt Zweiertische in Reihen, Gruppentische zu 4 oder 6 oder eine U-Form (offen zur Tafel) — mit so vielen Plätzen, wie die Klasse braucht. Danach ist alles wie gewohnt anpassbar. Die Plätze sind nach dem Stellen frei.

Raster. Reihen und Spalten legst du links fest. Über „Plätze deaktivieren“ tippst du einzelne Plätze weg — dort sitzt niemand. Sind alle Plätze einer Spalte oder Reihe deaktiviert, zeichnet die App sie schmal als Gang. So entsteht „2er · Gang · 4er · Gang · 2er“, und der Plan sieht aus wie der Raum statt wie eine Tabelle.

Namen. Darunter wählst du, was auf den Karten steht: nur der Vorname, „Max M.“, „M. Müller“ oder der volle Name. Dieselbe Form gilt im Teamshaker und im Ausdruck.

Bedingungen — zwei Sorten. Beim Anlegen entscheidest du zuerst, woran die Bedingung hängt:

  • Am Sitzplan — Geschlechterwechsel, Leistungsmix, Körpergröße. Sie gelten für die ganze Klasse, ohne dass jemand benannt wird.

  • Für Schüler — nach vorne, nicht hinten, nahe Tafel, fenster-fern, Linkshänder, zusammen, getrennt. Hier wählst du in der Liste alle aus, die es betrifft: „Nach vorne“ für sechs Kinder ist ein Durchgang. Bei „zusammen“ und „getrennt“ wird aus der Auswahl jedes Paar gebildet.

Selbst setzen. Jeder Name lässt sich auf einen Platz ziehen — aus der Leiste „Nicht zugewiesen“ unten oder von einem anderen Platz, dann tauschen die beiden. Alle Plätze leeren räumt den Raum, ohne die Tische anzurühren: Die ganze Klasse steht dann in der Leiste, und du baust den Plan von Hand.

Gespeichert wird von selbst. Raster, deaktivierte Plätze und Bedingungen gehören zur Klasse und bleiben beim Wechsel des Werkzeugs erhalten. Einen Speichern-Knopf gibt es nicht mehr.

Drucken. „Als PDF teilen“ erzeugt eine A4-Seite quer. Das Raster wird so skaliert, dass es vollständig auf das Blatt passt — auch mit zwanzig Spalten.

Teamshaker am Beamer

Am Beamer zeigen öffnet die Aufteilung im Vollbild: große Namen, Schriftgröße per Schieberegler bis 72 pt, lesbar aus der letzten Reihe. Jeder Teamblock lässt sich mit dem Finger dorthin schieben, wo die Gruppe im Raum wirklich sitzt, und mit dem Griff unten rechts größer oder kleiner ziehen — so passen auch vier Teams nebeneinander. „Anordnung zurücksetzen“ stellt das Raster wieder her. Unter Raster legst du Reihen und Spalten fest, etwa 3 × 5 so, wie die Tische im Raum stehen; die App merkt sich das für die nächste Vorführung. Passen nicht alle Teams hinein, kommt eine Reihe dazu. Die Anordnung gilt für diese Vorführung und wird nicht gespeichert; wer die Teams dauerhaft auf Plätze legen will, nutzt „In Sitzplan übernehmen“.

Gruppenpuzzle

Oben im Teamshaker schaltest du auf Gruppenpuzzle. Die Methode: Jede Stammgruppe bekommt jedes Teilthema einmal. Alle mit demselben Thema arbeiten zuerst in der Expertengruppe zusammen und erklären es danach ihrer Stammgruppe.

  • ① Expertengruppen: 2 bis 6 Teilthemen, auf Wunsch mit Namen, und entweder wie groß eine Expertengruppe höchstens werden darf (Standard 5) oder wie viele Expertengruppen es je Thema gibt.

  • ② Stammgruppen: automatisch (eine oder zwei Personen je Thema) oder eine feste Anzahl — jede Stammgruppe hat trotzdem jedes Thema.

  • Einteilen verteilt die Klasse. Geht sie nicht auf, ist in einzelnen Stammgruppen ein Thema doppelt besetzt — immer ein anderes. Zu große Expertengruppen werden geteilt (B1, B2).

  • Jede:r bekommt einen Code wie 3B: Stammgruppe 3, Thema B. „Codes drucken“ erzeugt die Zettel zum Ausschneiden.

  • Beide Aufteilungen gehen am Beamer ins Vollbild, jeweils mit dem Code hinter jedem Namen. Am Beamer (auch beim Teamshaker) gibt es einen Arbeitsauftrag als Zeile oben, „Codes verbergen“ — dann weiß in der Expertenphase noch niemand, in welche Stammgruppe es danach geht — und „Farben und Themen ausblenden“, damit nicht zu sehen ist, wer dasselbe Thema hat.

  • Die Einteilung bleibt bei der Klasse gespeichert, bis du neu einteilst.

Kartenabfrage

Alle antworten gleichzeitig, ohne Schülergeräte. Jedes Kind hat eine gedruckte Karte mit fester Nummer (Methoden → Kartenabfrage → Karten drucken, 1, 2 oder 4 je Seite). Die Antwort ist der Buchstabe, der beim Hochhalten oben steht; die Buchstaben sind winzig gedruckt (5,5 pt), damit die Nachbarn nicht mitlesen — das Kind liest sie auf seiner Karte, vom Nachbarplatz aus sind sie nicht zu entziffern. Seit Build 46 steht die Reihenfolge der Buchstaben auf jeder Karte anders — so verrät auch die Lage des Namens nichts darüber, was jemand wählt. Karten aus früheren Fassungen (alle in derselben Reihenfolge, oder mit größeren Buchstaben) lesen sich weiter; wer den Schutz will, druckt neu.

  • Fragen: mit Antworten A–D selbst anlegen oder die ganze Abfrage von einer KI erstellen lassen: Prompt kopieren, Antwort einfügen. Das Thema der letzten Stunde ist schon vorgeschlagen. Die Fragen landen im Vorrat der Abrufübung.

  • Startseite: Abfrage starten zeigt der Klasse zuerst, wie es geht — Karte nehmen, Buchstaben nach oben drehen, hochhalten. Die erste Frage kommt mit Erste Frage zeigen.

  • Scannen: Die Kamera läuft schon auf der Startseite. Schwenk das iPad langsam über die Klasse; erkannte Karten bekommen einen grünen Haken, rechts steht, wer noch fehlt. Wer keine Karte hat: Namen antippen und von Hand eintragen. Die Antworten erscheinen nie auf dem Bildschirm, nur ob jemand erfasst ist.

  • Auflösen zeigt die Verteilung und die richtige Antwort. Was die Klasse wusste (ab 70 %), kommt erst später wieder.

  • Fehler in einer Frage? Im Ergebnis hat jede Frage ein ⋯: Richtige Antwort ändern (gilt rückwirkend) oder Frage nicht werten — sie bleibt im Verlauf stehen, zählt aber weder für die Note noch für den Abruf-Vorrat. Schon eingetragene Noten ändern sich erst, wenn du sie entfernst und neu einträgst.

  • Bewertung: Standard ist nur festhalten. Wahlweise als Sammelnote in der mündlichen Kategorie mit niedrigem Gewicht. Eingetragen wird erst, wenn du im Ergebnis auf Noten eintragen tippst — der Knopf steht ganz oben im Ergebnis. Ist nur festhalten eingestellt, geht es für diese eine Abfrage mit „Diesmal als Noten eintragen“. Eingetragene Noten lassen sich mit „Noten wieder entfernen“ zurücknehmen. Wer mitgemacht, aber eine Frage ausgelassen hat, bekommt sie als falsch gewertet; wer gar keine Karte zeigte, bekommt nichts.

  • Alles läuft auf dem iPad. Kein Konto, nichts wird übertragen.

In der Abstimmung zählt Mit Antwortkarten scannen die Stimmen mit denselben Karten.

Live-Abfrage (Beta)

Die Frage erscheint auf den Geräten der Klasse (Abikompass bzw. Schülerkompass), die Kinder tippen ihre Antwort — ohne Server und ohne Internet, über das lokale Netz. Eigene Geräte koppelst du einmal: Der QR-Code am Beamer wird in der Schüler-App gescannt (der Raumcode geht als Ersatz), du ordnest das Gerät einem Kind zu. Ein Kind kann mehrere Geräte haben (iPhone und iPad): Das zweite wirft das erste nicht hinaus; wer nur ein Gerät je Kind will, wählt beim Zuordnen „Als einziges Gerät ersetzen“. Danach kommt das Gerät von selbst zurück, solange die App offen ist; auf geteilten Schul-iPads tritt jedes Kind jede Stunde mit Raumcode und seiner Kartennummer bei. Modi: Frage, Abstimmung (Peer Instruction mit zwei Runden) und Exit-Ticket (grün/gelb/rot je Kind). Unter Im Raum melden sich Kinder „fertig“ oder „Hilfe“, An die Geräte schickt einen Auftrag oder jedem Kind seine Teamshaker-Gruppe. Ergebnisse gehen mit „In Kartenabfrage übernehmen“ in den Verlauf; „Ergebnis und Noten“ führt direkt zum Eintragen. Beta: bitte erst mit wenigen Geräten ausprobieren.

Inhalte von der KI — für jede Methode

Oben in jeder Methode steht „Inhalte importieren“. Thema und Wünsche eintragen, Anleitung für die KI kopieren, in ChatGPT, Claude o. Ä. einfügen, die Antwort zurückkopieren. Es ist ein Format für alle Methoden: Fragen (Kartenabfrage, Live-Abfrage, Abstimmung, Abrufübung, Kugellager), Aufgaben fürs Exit-Ticket, Stationen, Mystery-Karten samt Lösungsweg, Expertenthemen fürs Gruppenpuzzle, Aufträge für Think-Pair-Share, Lerntempoduett, Galeriegang und Fishbowl. Die Vorschau zeigt, was erkannt wurde, markiert Fragen ohne richtige Antwort und warnt vor unlesbaren Formeln. Fragen gehen in den Fragenvorrat der Klasse (doppelte werden nicht noch einmal angelegt). Die App ruft selbst keine KI auf.

Mathe in TeX

Formeln zwischen Dollarzeichen werden gesetzt: $\frac{1}{2}$ erscheint als Bruch, $$…$$ als eigene Zeile. Das gilt in der Kartenabfrage, der Live-Abfrage (auch auf den Schülergeräten), am Beamer, im Exit-Ticket und auf den Ausdrucken. Eine Formel, die sich nicht setzen lässt, bleibt als TeX-Text sichtbar, statt still zu verschwinden. Ein Dollarzeichen ohne Formel schreibst du als \$.

Exit-Ticket mit Aufgaben

Neben der Frage gibt es Aufgaben im Klassenarbeitsformat (mit TeX). Am Beamer zeigt sie groß, Drucken legt zwei Zettel je Seite an, mit Platz zum Rechnen. Importierte Exit-Tickets stehen oben unter Vorbereitet und werden mit einem Tipp geladen. Danach wie gewohnt je Kind eine Ampel und Speichern.

Teams übernehmen — wer hat mit wem gearbeitet?

Nach dem Mischen hält „Teams übernehmen“ die Einteilung mit Datum fest — im Teamshaker, im Gruppenpuzzle (Experten- und Stammgruppen), bei Ich–Du–Wir, Mystery, Kugellager und Lerntempoduett. Mischst du danach noch einmal, ersetzt ein zweiter Tipp denselben Eintrag: Gespeichert ist, was am Schluss wirklich gearbeitet hat. Das Uhr-Symbol daneben öffnet den Verlauf: alle Einteilungen mit Datum und Notiz, Kinder lassen sich nachträglich in ein anderes Team setzen, Einträge löschen.

Fishbowl und Mystery

Fishbowl: Ein Innenkreis diskutiert, der Außenkreis beobachtet mit Auftrag, ein freier Stuhl lädt kurz zum Einsteigen ein. Die App zieht den Innenkreis (wer zuletzt drin war, kommt später dran) und druckt Beobachtungsbögen. Mystery: eine rätselhafte Leitfrage und Informationskarten, die Gruppen zu einer Erklärung ordnen. Ein Mystery lässt sich komplett von einer KI erstellen; der Druck enthält je Gruppe einen gemischten Kartensatz und für dich den Lösungsweg.

Lange auf eine Methode drücken → Link kopieren: Der Link öffnet genau diese Methode dieser Klasse, etwa aus einem Kurzbefehl oder dem Dock.

Wichteln

Unter Werkzeuge → Wichteln: wer mitmacht (auch Erwachsene), wer sich nicht gegenseitig ziehen soll, Budget und Übergabetag. Jetzt ziehen sorgt dafür, dass niemand sich selbst zieht, und bildet nach Möglichkeit einen großen Kreis, damit die Bescherung reihum geht.

  • Digital: Wunschzettel reihum, dann Digital: reihum ansehen. Das iPad geht durch die Klasse, jede:r tippt den eigenen Namen an, sieht allein das Wichtelkind samt Wunsch und gibt verdeckt weiter.

  • Analog: Faltzettel (Name außen, Wichtelkind innen, Sichtschutzfeld hochfalten), Wunschzettel, Geschenkanhänger, Aushang, und Lostopf-Kärtchen für eine Ziehung ganz ohne App.

  • Die Zuordnung bleibt geheim. Zuordnung (nur ich) zeigt sie nach Bestätigung, etwa wenn jemand es vergessen hat, aber nicht, solange ein Bildschirm gespiegelt wird.

Namen lernen mit Fotos

Im Modus Fotos zeigt „Namen lernen“ ein Porträt statt eines Platzes. Unter Fotos legst du sie an: je Kind aus der Fotomediathek — oder mit Klassenfoto zerlegen: Die Gesichtserkennung auf dem Gerät schneidet aus einem Foto der ganzen Klasse jedes Gesicht aus, du tippst darunter den Namen. Das Klassenfoto selbst wird nicht gespeichert.

⚠️ Nur auf diesem Gerät. Fotos sind personenbezogene Daten; auf einem privaten Gerät brauchen sie nach der VwV die Genehmigung der Schulleitung, im Zweifel das Einverständnis der Eltern. Die App weist beim ersten Mal darauf hin. Die Fotos liegen nicht in der Datenbank — also nie im iCloud-Abgleich — und nicht im iCloud-Backup des Geräts. Im Präsentationsmodus sind sie ausgeblendet. Alle Fotos dieser Klasse löschen räumt auf, sobald du die Namen kannst.

Glücksrad

Oben im Randomizer wählst du Karte oder Glücksrad. Auf dem Rad stehen alle, die heute noch nicht dran waren. Gezogen wird genauso fair wie mit der Karte — das Rad zeigt den Zug nur an, und auch der Fake-Randomizer funktioniert damit.

Nicht mehr hier: Slang steht unter Schulalltag → Nachschlagen (ein Lexikon hängt an keiner Klasse), Zeiterfassung und Elternsprechtag unter Schulalltag (beide betreffen alle Klassen zugleich).

#Bedingungen der Klasse — zentral für alle Einteilungen

Wer nicht zusammen sitzen oder arbeiten soll, trägst du einmal ein — die Bedingung gilt dann in allen Werkzeugen, die Schüler einteilen. Im Teamshaker und im Sitzplan steht sie in derselben Liste wie die anderen Bedingungen; beim Hinzufügen (Plus) wählst du Nur hier oder Ganze Klasse, und jede Bedingung lässt sich später über das Menü (…) in die Klasse übernehmen oder wieder auf „nur hier“ setzen. In den Methoden, im Gruppenpuzzle und bei den Paten steht über dem Werkzeug eingeklappt die Leiste Bedingungen der Klasse: Dort siehst du, was gilt, schaltest es für dieses Werkzeug aus oder ein und fügst welche hinzu (dasselbe Blatt wie im Sitzplan).

Es gibt vier Arten: zusammen, getrennt, Geschlecht gemischt und Leistungsmix. Was sie im Einzelnen tun:

WerkzeugWirkung
Teamshaker, Ich–Du–Wir, Galeriegang, Stationen, Mysteryjede Gruppe beachtet die Bedingungen
Gruppenpuzzlegetrennt: nicht in derselben Stamm- und nicht in derselben Expertengruppe · zusammen: dieselbe Expertengruppe · Leistungsmix und Geschlecht: in den Stammgruppen
Kugellagergetrennt: beide im selben Kreis, sie stehen sich nie gegenüber (die anderen Bedingungen passen nicht, die Partner wechseln)
Fishbowlgetrennt: nicht zugleich im Innenkreis
Lernpaten, Hausaufgabenpatengetrennt: werden kein Paar
Wichtelngetrennt: ziehen sich nicht gegenseitig
Zimmer der Klassenfahrtgetrennt: nicht in einem Zimmer · zusammen: wie ein gegenseitiger Wunsch
Klassendienstegetrennt: nicht in derselben Woche (bei zufälliger Reihenfolge)
Sitzplanzusammen und getrennt heißt nebeneinander bzw. nicht nebeneinander

Lässt sich nicht alles erfüllen, sagt die App das („Nicht alle Bedingungen ließen sich erfüllen“), statt still etwas anderes zu tun. Ohne Bedingungen arbeitet jedes Werkzeug wie bisher. Gespeichert wird bei der Klasse; nicht erfasst sind der Randomizer und das Glücksrad (es wird nur eine Person gezogen) sowie das Lerntempoduett (die Paare entstehen im Moment) — dort warnt die App aber, wenn zwei Kinder ein Duett bilden, die laut Regeln der Klasse getrennt arbeiten sollen.

#Klassenstundenplan — der Plan für die Kinder

Werkzeugkasten → Klassenstundenplan (Gruppe „Klassenleben“). Das ist der Plan der Klasse mit allen Fächern — nicht dein eigener Stundenplan. Zwei Wege hinein:

  • Foto: „Jetzt abfotografieren“ (Dokumentenscanner) oder „Foto aus der Mediathek“. Die Texterkennung läuft auf dem Gerät; ein Plan enthält keine Schülernamen. Am besten klappt es, wenn die Wochentage (Mo–Fr) oben und die Stundennummern links im Bild sind, gerade und scharf. Die App liest Fach, Raum und Lehrkraft aus jeder Zelle und erkennt Kürzel („Ma“, „D“, „Spo“, „Rel“, auch „SPO-M“, „REV“, „RRK“, „GEO“, „MUS“ …). Pläne aus dem Schulmanager liest sie so, wie sie dort stehen: das Fach links, daneben Raum und Lehrkraft; das Datum unter dem Wochentag wird ignoriert, parallele Kurse (Ethik/Religion) stehen als „Ethik / Religion“ in einer Zelle. Wurde ein Fach nicht gelesen, steht in der Zelle ein „?“ und oben ein Hinweis — dann mit dem Original vergleichen.

  • Von Hand: „Von Hand anlegen“ und die Zellen ausfüllen.

Das Ergebnis steht immer zur Kontrolle da: ein Hinweis, was auffiel, die Zellen sind frei änderbar, „Foto daneben legen“ zeigt das Original. Dazu: Zahl der Stunden, Pausen (Tasse in der Zeile), Uhrzeiten, Lehrkraft, Überschrift und Klassenlehrkraft.

Drucken: „Drucken / PDF“ öffnet dasselbe Blatt wie beim Stundenplan der Lehrkraft, mit sechs Designs. Das Kinderdesign Bunt hat große Fachsymbole, kräftige Farben je Fach und runde Formen — im Schwarz-Weiß-Druck bleiben die Symbole, die Farbflächen entfallen. Unbekannte Fächer („Werken“) bleiben, wie sie dastehen.

#Sitzplan für Kinder

Beim PDF des Sitzplans (Werkzeug Sitzplan, Einstellungen unten): Design im PDF → Kinder. Große, runde Namen, eine Farbe je Tisch (nicht je Geschlecht), die Tafel mit Symbol — für die Klassenwand. „Standard“ bleibt das schlichte Blatt.

#Beamer: Anordnung merken

Teams und Gruppenpuzzle am Beamer merken sich je Ansicht, wie du die Blöcke verschoben und vergrößert hast, dazu Schriftgröße, Raster, Arbeitsauftrag und „Verbergen“. „Anordnung zurücksetzen“ löscht sie. Im Raster-Menü legt Ränder, Mitte frei die Blöcke abwechselnd links und rechts an den Rand und lässt die Mitte für die Tafel frei. Eine gemerkte Anordnung gilt nur für dieselbe Zahl von Blöcken.

ZurückDer WerkzeugkastenWeiterStoffverteilung

Kapitel 9 von 22

Stoffverteilung

Die Stoffverteilung aller Klassen nebeneinander: Wochen × alle Stunden-Slots. Sie zeigt den tatsächlichen Verlauf aus dem Klassenbuch, dezent eingefärbt nach den Themen der Planung. Wo das Klassenbuch noch leer ist, steht das geplante Stundenthema kursiv. Ein Tipp auf die Zelle bietet es an („Als Thema übernehmen“); eingetragen wird es nie von selbst, denn das Klassenbuch hält fest, was wirklich lief.

Jahresplanung importieren. Wer das Schuljahr schon in Numbers oder Excel plant, holt es über das Import-Zeichen oben rechts herein (auch in der Planung jeder Klasse):

  1. In Numbers Teilen → Exportieren → CSV und in „Dateien“ sichern — alle Blätter auf einmal. Aus Excel: „Speichern unter“ → CSV.

  2. Den exportierten Ordner (oder die ZIP-Datei) auswählen.

  3. Die App zeigt jede gefundene Klasse mit Einträgen, Stunden und Klassenarbeiten und schlägt die passende Klasse vor. Zuordnung prüfen, Übernehmen.

Erkannt wird eine Tabelle an ihrer Kopfzeile: Reihe (oder „Unterrichtsreihe“), Stunden (oder „#“), optional Thema (das Stundenthema) und von (Datum). Jedes Großthema beginnt an seinem Datum aus der Tabelle — samt den Stunden, die in dieser Woche davor liegen, auch Entfall. So stimmt die Verteilung auch dann, wenn die Tabelle in Doppelstunden plant und der Stundenplan 2+1+1 hat. Aufeinanderfolgende Zeilen derselben Reihe werden ein Großthema; steht auf dem Blatt eine Soll-Spalte je Thema, gilt deren Stundenzahl. Ferien- und Entfall-Zeilen fallen weg, Klassenarbeiten werden Eintrag und Termin. Parallelklassen dürfen als zwei Tabellen auf einem Blatt stehen. Die Stundenthemen stehen danach eingeklappt unter jedem Großthema und erscheinen in der Stunde als Themenvorschlag. Liegt die Planung ganz anders vor, hilft der KI-Auftrag im Import-Dialog beim Umbauen.

Großthemen schieben, ohne die Ansicht zu wechseln: Oben der Schalter „Großthemen bearbeiten“ blendet die Zieh-Griffe auch in der Stoffverteilung ein (Vorgabe: aus). Großthema anlegen: Beim Eintippen stellst du gleich die Stundenzahl ein (wird für das nächste gemerkt). Ferien: Beginnen sie mitten in der Woche, zählen die Tage davor als Schulwoche; das Stift-Symbol in der Ferienzeile führt zu Planen → Schuljahr, wo du sie änderst. Seitenleiste: Das Symbol oben in der Leiste (Planen und Schulalltag) stellt sie auf Mit Text, Nur Symbole oder Einklappen — gemerkt für beide Bereiche.

Der eigentliche Nutzen ist die Quersicht: Klassenarbeiten sind über alle Klassen hinweg sichtbar, so lassen sich Häufungen in einer Woche vermeiden. Ein Klassenname springt in die Planung der jeweiligen Klasse und wieder zurück. Pinch-to-Zoom skaliert die Tabelle.

ZurückKlassen & KurseWeiterKalender

Kapitel 10 von 22

Kalender

Der Kalender steht an einem Ort: auf „Heute“ neben der Übersicht — Tag · Woche · Monat · Jahr · Liste. Der Kopf ist eine Zeile: blättern, Zeitraum, „x/y vorbereitet“, Datum, Heute, + und ···. Horizontal wischen blättert.

Was im Kalender steht: Unterricht aus dem Stundenplan, Termine (mit und ohne Klasse), Konferenzen, Gespräche mit Uhrzeit, Vertretungen, der Elternsprechtag als Block, Aufgaben mit Frist oder geplantem Tag, Ferien, Feiertage und auf Wunsch Apple-Erinnerungen. Überschneidungen stehen nebeneinander.

Anlegen: + → Termin · Elterngespräch · Spontane Hospitation. Oder ins leere Raster tippen — der Termin beginnt dort. Im leeren Raster lange drücken und ziehen legt einen Termin über genau diesen Zeitraum an; auf einem Termin verschiebt dieselbe Geste ihn in 15-Minuten-Schritten. In der Wochenliste lassen sich Aufgaben auf einen anderen Tag ziehen — sie sind dann dort geplant.

Ebenen: Die Kapsel Privat im Kopf blendet deine eigenen Apple-Kalender ein (Familie, Verein) — nur zur Ansicht, nichts wird gespeichert; antippen öffnet den Termin im Apple Kalender. Das Ebenen-Symbol daneben schaltet Unterricht, Schultermine, Aufgaben und Privat einzeln ein und aus und führt zur Auswahl der privaten Kalender. Am Beamer steht statt privater Titel nur „Privat“.

Sonderwochen erscheinen mit ihrem Programm im Kalender (z. B. „GFS Training · 7b“ in der 3.–6. Stunde); die Stunden der betroffenen Klassen sind durchgestrichen.

Termin: Titel, Art, Klasse (optional — ohne Klasse gehört er zum Schuljahr), Ort, ganztägig oder mit Beginn und Ende, mehrtägig, Wiederholung (täglich, Schultage, wöchentlich, 14-täglich, monatlich, jährlich, mit Enddatum), Mitteilung vorher, Notiz, Ausfall der Stunden. Bei einer Serie fragt „Löschen“: nur diesen · diesen und folgende · alle. Aufgaben, Anhänge und Notenschlüssel liegen eine Ebene tiefer.

Mitteilungen zeigen auf dem Sperrbildschirm nie Schülernamen.

  • Woche läuft von Montag bis Sonntag; das Raster wächst mit den Einträgen (auch ein Elternabend um 19 Uhr ist sichtbar). Pinch-to-Zoom skaliert die Zeitachse

  • Monat — Ferien und Feiertage beim Namen, darunter die Einträge

  • Jahr — das Schuljahr (August bis Juli), Ferien als Band, Termine beim Namen

  • Apple Kalender (Export) — Zahnrad → Einstellungen → Apple Kalender, standardmäßig aus; Schülernamen werden geschwärzt. Ist der Export eingeschaltet, zieht er von allein nach: beim Öffnen der App und beim Zurückkehren zu ihr, höchstens alle 10 Minuten

  • Apple-Erinnerungen — auf Wunsch eingeblendet, nur lesen

  • Tastatur: ⌘← / ⌘→ blättern, ⌘T zeigt die aktuelle Woche

ZurückStoffverteilungWeiterSchnell erfassen

Kapitel 11 von 22

Schnell erfassen

#Siri

Diese Sätze versteht Siri ohne Einrichtung (der App-Name gehört dazu). Fehlt etwas, fragt Siri nach:

SagenWas passiert
„Was steht heute an in Lehrerkompass“ (auch morgen, übermorgen)Unterricht, Termine und Aufgaben des Tages — Gespräche nur mit ihrer Art, ohne Namen
„Nächste Stunde in Lehrerkompass“Uhrzeit, Klasse, Raum und Thema der nächsten Stunde
„Neue Aufgabe in Lehrerkompass“Siri fragt „Was?“ — der Satz wird wie bei Schnell erfassen gelesen
„Neuer Termin in Lehrerkompass“Siri fragt „Was und wann?“
„Elterngespräch in Lehrerkompass“ / „Elterngespräch für die 9b in Lehrerkompass“Siri fragt Klasse und Zeitpunkt, die App öffnet das Gespräch — das Kind wählst du dort
„Öffne die 9b in Lehrerkompass“Die Klasse
„Randomizer für die 9b in Lehrerkompass“Der Randomizer, direkt bereit für den Beamer
„Stoppe die Zeit in Lehrerkompass“, „Wie viel habe ich diese Woche in Lehrerkompass gearbeitet“Zeiterfassung

Datenschutz: Siri bekommt Klassennamen, aber keine Schülernamen. Alles, was Daten liest oder anlegt, geht nur bei entsperrtem Gerät. Alle Befehle stehen auch in der Kurzbefehle-App zum Kombinieren.

ZurückKalenderWeiterAufgaben

Kapitel 12 von 22

Aufgaben

Schulalltag → Aufgaben ist die Aufgaben-App: Heute (fällig und überfällig), Geplant (nach Tagen), Alle, Wichtig, Irgendwann (Zurückgestelltes — nach links wischen), Erledigt; darunter Meine Listen (die früheren Merkzettel — jeder ist jetzt eine Liste) und Nach Bezug (Klasse, Konferenz, Gespräch, Schüler, Termin, ohne). Oben eintippen und ⏎ legt an. Jede Aufgabe hat Notiz, geplanten Tag, Frist, Mitteilung, Wiederholung (beim Abhaken entsteht die nächste) und Priorität. Wischen: erledigt · morgen · irgendwann · löschen. Nach dem Abhaken oder Löschen steht unten Rückgängig (auch ⌘Z). Im Editor gibt es Unteraufgaben als Checkliste — bei einer wiederkehrenden Aufgabe kommt sie beim nächsten Mal offen mit.

Aufgaben entstehen auch an Konferenzen, Terminen, Schülern und als Vereinbarungen aus Gesprächen — alle stehen hier und auf „Heute“.

ZurückSchnell erfassenWeiterNotizbuch

Kapitel 13 von 22

Notizbuch

Schulalltag → Notizbuch: eine ganzseitige Schreibfläche — Text oder Handschrift mit dem Pencil. Oben der Titel, darunter kleine Menüs für die Zuordnung (Klasse, Schüler, Konferenz), den Ordner und Anhänge (Foto, PDF — nur auf dem Gerät; Foto öffnet ein Menü: Foto aufnehmen mit der Kamera oder Aus der Mediathek), Anheften per Stecknadel. Die Liste hat Suche, Filter (angeheftet, frei, Klassen, Schüler, Konferenzen, deine Ordner) und zeigt zuletzt Bearbeitetes zuerst. Notizen zu einem Schüler erscheinen auch in seiner Schülerakte als Beobachtung.

Formatieren: # Überschrift, - Liste, 1. Liste, - [ ] Checkliste, **fett** — die Knöpfe über dem Text fügen das ein. Das Auge oben schaltet aufs Lesen: Überschriften und Listen stehen dann gesetzt da, Checklisten hakst du direkt ab. [[Titel]] verweist auf eine andere Notiz (antippen öffnet sie, gibt es sie noch nicht, entsteht sie); unten steht, wo die Notiz selbst erwähnt wird. Vorlagen über das Stift-Menü: Konferenzprotokoll, Elterngespräch, Fachschaftssitzung, Unterrichtsbesuch, Klassenfahrt. Teilen gibt die Notiz als Text (Markdown) weiter.

ZurückAufgabenWeiterGespräche

Kapitel 14 von 22

Gespräche

Klasse → Schüler → Gespräche oder im Kalender über + → Elterngespräch. Mit Uhrzeit und Dauer steht ein Gespräch im Kalender. Leitfaden einfügen gliedert die Vorbereitung (Anlass, Stärken, Schwierigkeiten, Sicht der Eltern, Vereinbarungen). Vereinbarungen sind echte Aufgaben mit Frist. Protokoll als PDF — zum Gegenzeichnen und für die Schülerakte.

ZurückNotizbuchWeiterHospitationen

Kapitel 15 von 22

Hospitationen

Schulalltag → Hospitationen: Stunden aus dem Stundenplan, die als Hospitation markiert sind, und spontane Hospitationen ohne Stundenplan (Knopf oben oder Kalender +). Die Klasse ist dabei ein freier Text und wird nicht als eigene Klasse angelegt.

ZurückGesprächeWeiterPlanen und Schulalltag im Einzelnen

Kapitel 16 von 22

Planen und Schulalltag im Einzelnen

#Planen

Stundenplan — zoombar (Geste oder Knöpfe). Der eine Ort, an dem Stundenpläne gepflegt werden. Kennt A/B-Wochen und Doppelstunden. Von hier speisen sich Heute, Klassenbuch, Stoffverteilung und die Zeiterfassung. Das Raster füllt die ganze Fläche und zeigt die Uhrzeit je Stunde; eine Zelle antippen ordnet Klasse und Raum zu — es gibt keinen Bearbeiten-Modus, den man vorher einschalten müsste.

Drucken. Das Drucker-Symbol oben im Stundenplan öffnet ein Blatt mit Vorschau. Fünf Designs: Klar (Tabelle mit Farbflächen), Linie (nur Schrift und feine Linien — für den Schwarz-Weiß-Laser), Freundlich (runde Karten, weiche Farben), Einleger (zwei kleine Pläne auf einem Blatt zum Ausschneiden) und Poster (große Schrift für Tür oder Pinnwand). Du wählst Farbig oder Schwarz-Weiß, die Woche (A, B oder beide), ob Raum, Fach, Uhrzeiten und Pausen mit Aufsichten drauf sollen (auch eine Aufsicht vor der ersten Stunde steht in einer eigenen Zeile über der 1. Stunde), und kannst einen Namen in den Kopf setzen. Doppelstunden erscheinen als ein Block; hast du nur ein Fach, lässt die App es weg. „Drucken / Teilen“ erzeugt ein PDF mit Stand-Datum. Auf allen Ausdrucken mit dem gemeinsamen Rahmen (Pläne, Karten, Aushänge) steht unten links ein kleiner QR-Code zur Lehrerkompass-Seite, samt Adresse zum Abtippen; interne Unterlagen (Klassenbuch, Noten, Schülerliste) haben ihn bewusst nicht.

Schnell eintragen. Über dem Raster steht eine Leiste mit allen Klassen. Wählst du dort eine aus, setzt ein Tipp auf eine freie Zelle sie direkt ein — mit ihrem Klassenraum, ohne Blatt. Ein zweiter Tipp auf dieselbe Zelle entfernt sie wieder; eine Zelle, in der eine andere Klasse steht, öffnet weiterhin das Blatt, damit nichts versehentlich überschrieben wird. Lang tippen führt jederzeit ins Blatt — dort stehen Raum, Doppelstunde, Art der Stunde, Teilgruppe und die A/B-Gültigkeit. Die Doppelstunde steht dabei ganz oben bei der Stunde, auf die sie sich bezieht.

Gesamt · A · B. Läuft ein A/B-Rhythmus, steht über dem Raster ein Umschalter mit drei Stellungen. Die Sicht ist zugleich die Gültigkeit:

SichtWas du siehstWas ein Eintrag bedeutet
Gesamtbeide Wochen übereinandergilt für beide Wochen
Anur die A-Wochegilt nur in der A-Woche
Bnur die B-Wochegilt nur in der B-Woche

Damit geht das Schnelleintragen auch für Stunden, die es nur jede zweite Woche gibt — vorher musste man dafür jede Zelle einzeln übers Blatt führen. Liegt in „Gesamt“ in beiden Wochen etwas Verschiedenes, zeigt die Zelle beides untereinander, mit A und B davor; ein Tipp darauf öffnet das Blatt, weil er sonst raten müsste, welche der beiden gemeint ist. Eine Stunde, die nur in einer Woche liegt, trägt in „Gesamt“ ein kleines A oder B in der Ecke.

Stellst du eine Stunde von „Beide“ auf „Nur A“, verschwindet sie in der B-Woche — das ist gewollt, „gilt für“ ist eine Zuordnung und keine Ergänzung. Eine Stunde einer anderen Klasse in der jeweils anderen Woche bleibt dabei unangetastet.

Bereitschaft, Aufsicht und AG. Nicht alles, was in der Woche einen festen Platz hat, ist Unterricht. Im Blatt einer Zelle wählst du oben zwischen Unterricht und Dienst:

DienstWofürWo er steht
BereitschaftDu bist greifbar, falls etwas ausfällt — mit Ort, denn im Lehrerzimmer musst du wirklich seinin der Stundenzelle
AufsichtPausenaufsichtin der Pausenzeile zwischen den Stunden
AGArbeitsgemeinschaft ohne Klassenaktein der Stundenzelle
Sonstigesalles Weitere mit festem Platzin der Stundenzelle

Ein Dienst hat keine Klasse — und damit kein Klassenbuch, keine Noten und keinen Stoffverteilungs-Slot. Wer für seine AG Anwesenheit oder Noten führen will, legt sie stattdessen als Klasse an; beide Wege sind richtig, sie beantworten nur verschiedene Fragen. Dienste erscheinen auch auf „Heute“.

Pausen. Die App liest deine Pausen aus den Unterrichtszeiten ab: Jede Lücke zwischen zwei Stunden ist eine Pause, ab zehn Minuten eine große, die längste im Mittagsfenster die Mittagspause. Zwischen den Stundenzeilen erscheint für jede große Pause eine schmale Zeile — dort trägst du die Aufsicht ein, ohne dass sie eine Unterrichtsstunde belegt. Eigene Namen („Hofpause“) vergibst du dort, wo die Pause steht. Die Zeiten sind nicht getrennt gespeichert: Korrigierst du eine Unterrichtszeit, stimmt die Pause automatisch mit.

Art der Stunde. Jede Zelle trägt eine von fünf Arten:

ArtKürzelStoffverteilung
Fachunterricht— (der Regelfall bleibt unmarkiert)✓ liefert einen Slot
DifferenzierungDiff—
KlassenlehrerstundeKL—
HospitationHosp—
Sonstige•—

Eine Klassenlehrerstunde zeigt kein Fach an — nur den Raum. Alle Arten stehen in Klassenbuch und Zeiterfassung wie jede andere Stunde; nur Fachunterricht rückt die Stoffverteilung weiter.

Teilgruppen. Eine Differenzierungsstunde findet oft nicht mit der ganzen Klasse statt. Im Blatt der Zelle lässt sich eine Teilgruppe zuordnen — Hälften nach Listenreihenfolge, Hälften nach Leistungsstand oder frei zusammengestellt. Anwesenheit, Hausaufgaben und mündliche Eindrücke zeigen dann nur diese Namen.

Wichtig dabei: Jede Stunde hält ihre eigene, eingefrorene Mitgliederliste. Wechselt die Einteilung im November, ändert das nicht rückwirkend, wer im September dabei war — die Gruppendefinition ist nur die Vorlage für neue Stunden. „Ab heute aktualisieren“ schreibt bewusst nur nach vorn und meldet, wie viele Stunden es waren.

Zusätzliche Nachmittagsstunden hängst du über „Stunden“ oben rechts an — oder über „Stunde anfügen“ unten links unter dem Raster. Bis zu 12 Stunden am Tag sind möglich.

Doppelstunden sind zwei aufeinanderfolgende Zellen derselben Klasse — gleich, ob über das Blatt („Doppelstunde“) oder mit zwei Tipps in der Schnelleintragung eingetragen. Im Raster verbindet sie eine Klammer am Rand. Das gilt auch für Bereitschaften und andere Dienste.

Klassenarbeiten — alle Klassenarbeiten über alle Klassen, nach Kalenderwoche. Zeigt die Kollision, die man beim Planen im Sommer sehen will: „in KW 12 schreiben vier meiner Klassen“.

Klassenarbeiten gesammelt eintragen. Oben rechts in der Übersicht: Eintragen. Pro Zeile wählst du Klasse, Datum und optional ein Thema; „Weitere Klassenarbeit“ übernimmt das Datum der letzten Zeile. Eine Arbeit, die es für Klasse und Tag schon gibt, wird nicht doppelt angelegt. Am Eintrag ändert und löschst du über das Menü („Titel und Datum ändern“, „Löschen“ mit „Rückgängig“); „In der Klasse öffnen“ führt zu allen weiteren Angaben.

GFS — wer bei dir eine GFS hält, über alle Klassen. Sagt jemand „vielleicht“, trag es gleich ein (Vormerken, oder in der Schülerakte GFS vormerken): Klasse, Schüler, Stand. Thema und Termin dürfen offen bleiben, die Notiz nimmt auf, was noch in der Schwebe ist („überlegt noch, tendiert zu …“). Der Stand ist Vielleicht · Fest · Gehalten · Abgesagt; die Übersicht zeigt je Klasse „2 fest · 1 vielleicht · max. 3“ und lässt sich nach Stand filtern oder nach Termin sortieren. Antippen öffnet den Eintrag, lang tippen ändert den Stand oder löscht.

  • Zwei Termine. Der geplante ist grob — Tag, Woche („KW 49“) oder Monat. Wird verschoben, trägst du den tatsächlichen Tag ein; beide bleiben sichtbar.

  • Frist. Unter Frist & Nachfragen legst du fest, bis wann die Zusagen stehen müssen (an vielen Schulen nach den Herbstferien — die App schlägt den ersten Schultag danach vor). Ab zwei Wochen vorher steht auf „Heute“, wie viele noch „vielleicht“ gesagt haben; eine Mitteilung kommt eine Woche vorher und am Tag selbst — ohne Namen.

  • Nachfragen. Für feste GFS mit Termin entstehen Aufgaben am Schüler: vorgeschlagen „Thema steht?“ (4 Wochen vorher), „Gliederung und Material?“ (2 Wochen), „Handout und Technik?“ (1 Woche) und „Note eintragen“ (am Tag danach). Sie stehen auf „Heute“ und in der Schülerakte und wandern mit, wenn ihr verschiebt. Stufen, die schon vorbei sind, entstehen nicht erst. Je GFS lässt sich jede Nachfrage einzeln ausschalten; Text und Abstand der Stufen stellst du unter Frist & Nachfragen ein.

  • Höchstens je Klasse. Ebenfalls dort: wie viele feste GFS eine Klasse höchstens haben soll (etwa 3 im Nebenfach, 4–5 im Hauptfach). Darüber warnt die App, verbietet aber nichts.

  • Material. Präsentation, Handout, Quellen hängst du am Eintrag an — gespeichert, nur verlinkt oder als Link.

  • Im Kalender und an der Stunde. Eine feste GFS mit tatsächlichem Termin (oder einem auf den Tag genau geplanten) steht im Kalender. Im Stunden-Arbeitsplatz der Klasse steht an dem Tag oben „GFS in dieser Stunde“: Name, Thema, das Material als Knöpfe, Gehalten und Note eintragen. Auf dem Sperrbildschirm-Widget steht nur „GFS“, kein Name.

  • Note. Im Eintrag unter Note eintragen: Wert, Kategorie (vorgeschlagen die schriftliche) und Gewicht. Die Note steht im Notenbuch in der Spalte „GFS“, mit dem Thema als Bemerkung; die GFS gilt damit als gehalten, die Nachfrage „Note eintragen“ ist erledigt. Wird die GFS gelöscht, bleibt die Note stehen.

Nachschreiben — darüber steht, wer eine Arbeit noch nachschreiben muss. Die App liest das aus der Anwesenheit am Tag der Arbeit (gefehlt oder entschuldigt; wer verspätet kam, hat mitgeschrieben). Ein Termin fürs Nachschreiben wird eine Aufgabe; ist sie abgehakt, verschwindet das Kind aus der Liste.

Vertretungen — übernommene und abgegebene Vertretungsstunden. Über ein Schuljahr kommen zweistellige Zahlen zusammen, die am Jahresende belegbar sein sollten.

#Schulalltag

Konferenzen — alle Konferenzen und Elterngespräche des Schuljahres, nummeriert, mit Art, Datum, Uhrzeit, Dauer, Mitteilung, Ort, Teilnehmenden, Notizen (auch handschriftlich) und To-Dos. Der Fortschritt (3/5) steht in der Übersicht, offene Aufgaben erscheinen auf „Heute“.

Elternsprechtag — zwei Sichten auf dieselben Daten: Alle Klassen ist der chronologische Ablaufplan des Tages (nur lesen — das ist die Ansicht für den Tag selbst), je Klasse werden die Termine geplant.

Zeiterfassung — eine Stempeluhr für die Arbeitszeit mit acht Tätigkeitsarten. Es läuft immer nur eine Uhr; eine neue beendet die vorherige.

  • Die Unterrichtsstunden zählt die App selbst aus dem Stundenplan — A/B-bewusst, ohne Ferien, Feiertage und ausgefallene Stunden, übernommene Vertretungen kommen dazu. Gestempelt wird nur die Zeit drumherum

  • Nachtragen steht gleichberechtigt neben dem Start-Knopf — im Unterricht kommt man selten zum Stempeln

  • Auswertung nach Woche, Monat und Schuljahr, mit Balken je Tätigkeit und je Klasse

  • Das Wochen-Soll ergibt sich aus dem Deputat (Planen → Schuljahr → Deputat). Ohne Deputat zeigt die App kein Soll — ein geratenes wäre schlimmer als keins

Hospitationen — alle Hospitationen des Schuljahres an einem Ort, neueste zuerst, mit Volltextsuche über sämtliche Notizen. Sie stehen hier und nicht im Werkzeugkasten einer Klasse: Man hospitiert quer durch die Schule, und der Sinn der Notizen liegt darin, sie später zusammen zu lesen.

Oben stehen zwei Zahlen: wie viele Besuche es waren und wie viele davon ein „Das nehme ich mit“ tragen. Die zweite ist die ehrliche — nur die Anzahl zu zeigen, belohnte das Dabeisitzen. Einträge ohne Ertrag sind orange markiert, solange man ihn noch nachtragen kann.

Ausbildung — nur im Referendariat sichtbar: Zahnrad → Einstellungen → Ich bin im Referendariat. Die Seite sammelt die Unterrichtsbesuche (wann, welche Klasse, wer kommt), jeder ist zugleich ein Termin im Kalender und führt direkt zur Stunde mit ihrem Verlaufsplan. Nach dem Besuch hältst du die Nachbesprechung und die Auflagen für den nächsten Besuch fest. Darunter steht der Vorrat: jedes „Das nehme ich mit“ aus allen Hospitationen, aus dem Stundenplan wie den spontanen.

#Aufgaben und Notizbuch

Siehe die Kapitel „Aufgaben“ und „Notizbuch“. Die früheren Merkzettel sind beim Update 1:1 zu Listen in den Aufgaben geworden; ihre Punkte zu Aufgaben (Stichtag → Frist).

#Nachschlagen

Ausflugsziele — Sammlung mit Anfahrt, Kosten, Dauer, passenden Stufen, Bewertung und vor allem Reflexion und Tipps fürs nächste Mal. Mit Google-Maps- und Apple-Karten-Link. Lässt sich über ein eigenes .lkziele-Format mit Kolleginnen und Kollegen austauschen — Ausflugsziele sind das einzige in dieser App ohne personenbezogene Daten. Beim Einlesen gewinnt der eigene Eintrag, denn die Reflexion ist die eigene Erfahrung.

Schulplattformen — Schulalltag → Nachschlagen. Hier legst du die Online-Systeme deiner Schule an — Moodle, Service Portal, Schulmanager, WebUntis, Untis, E-Mail, Cloud … (je nach Schule andere): Name, Adresse, Symbol. Es ist nichts vorbelegt; beim Hinzufügen (Plus) stehen nur Vorschläge für Name und Symbol zur Wahl. Auf „Heute“ erscheinen die Plattformen als Kacheln; ein Tipp öffnet die Seite im Browser. Gespeichert wird nur die Adresse, nie ein Passwort — die Anmeldung läuft wie sonst im Browser. Geöffnet werden nur Webadressen (http/https). Die Liste liegt auf diesem Gerät: Sie wandert nicht automatisch aufs iPhone oder den Mac und ist nicht in der Sicherung. Auch als Kurzbefehl („Bereich öffnen → Schulplattformen“) und als Widget-Kachel erreichbar.

Slang — Nachschlagewerk für Jugendsprache. Zweck ist Verstehen, nicht Mitreden: Jeder Begriff trägt eine Einordnung (harmlos / kann abwertend sein / derb) — das ist die Frage, für die man nachschlägt. Der mitgelieferte Grundstock (36 Einträge aus den Jugendwort-Jahrgängen 2023–2026) wird bewusst von Hand geladen und ist klein gehalten: Jugendsprache veraltet schneller, als eine App aktualisiert wird. Was man selbst hört, trägt man selbst ein.

ZurückHospitationenWeiterZahnrad

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Zahnrad

#Einstellungen

Planen → Schuljahr (seit Build 19 nicht mehr im Zahnrad) — Schuljahre (mehrere verwalten, wechseln, Schuljahreswechsel mit Übernahme von Klassen und Schülerlisten), Ferien (von Hand oder per ICS-Datei/Abo), A/B-Wochen, Unterrichtszeiten, Deputat.

Gruppe App — Aussehen, Aufgaben-Prioritäten, Ich bin im Referendariat (zeigt Schulalltag → Ausbildung), Erinnerung nach der Stunde, Apple-Erinnerungen, Geburtstagserinnerungen.

Gruppe Sicherheit — iCloud-Synchronisierung (standardmäßig aus, siehe Datenschutz), Datenschutz-Hinweise, App-Sperre.

App-Designs:

DesignAkzentfarbe
MintSage-Grün (#8FAF9F) — Standard
IndigoBlau-Lila (#5E6AD2)
TerrakottaWarmrot (#C17D5A)
OzeanTeal (#3D8FA8)
PflaumeViolett (#8B5CF6)

Hell/Dunkel folgt wahlweise dem System oder wird fest eingestellt — nützlich, wenn das iPad am Beamer hängt.

Farben im Plan — nach Klasse oder nach Fach. Ebenfalls unter „Aussehen“ entscheidest du, woher eine Stunde ihre Farbe nimmt:

EinstellungWofür
Nach Klasse (Standard)Du hast dieselbe Klasse in mehreren Fächern und willst die 9c auf einen Blick erkennen
Nach FachDu unterrichtest ein Fach in vielen Klassen und willst deine Physikstunden erkennen

Beides gleichzeitig geht nicht — zwei Farben pro Zelle wären keine Ordnung mehr. Beim Umschalten geht aber nichts verloren: Die Klassenfarben bleiben gespeichert und gelten wieder, sobald du zurückschaltest. Bei „Nach Fach“ erscheint darunter die Liste deiner Fächer mit je einer Farbe; beim ersten Umschalten übernimmt jedes Fach die Farbe der ersten Klasse, die es unterrichtet.

Eigene Farben. Überall, wo eine Farbe gewählt wird, stehen zwölf Vorschläge und ein freier Farbwähler. Ab etwa zehn Klassen wiederholen sich die Vorschläge — dann ist der freie Wähler der Weg.

Gruppe Sicherheit — Datenschutz: Status des Geräteschutzes, App-Sperre (Face ID / Code beim Öffnen — im Unterricht gibt man das entsperrte iPad ständig aus der Hand), die Pflichten aus der VwV und die Datenschutzerklärung der App.

#Daten

Import — Schülerlisten und Stundenpläne als CSV aus Untis, Schild oder Excel (Trennzeichen wird erkannt, Spalten werden zugeordnet, Duplikate werden gemeldet); Stundenplan per ICS abonnieren.

Schülerliste ohne fertige Klasse. Im Schritt „Ziel-Klasse“ legst du sie direkt an; der Name wird aus dem Dateinamen vorgeschlagen („Klassenliste_7b.csv“ → 7b).

Stundenplan als CSV für alle Klassen. Hat die Datei eine Spalte Klasse, gruppiert der Import danach und bietet je Klasse an: bestehende Klasse, neu anlegen oder überspringen. Eine Spalte Woche mit „A“ oder „B“ verteilt die Stunden auf die Wochen; leere Einträge gelten in beiden.

Wenn die Datei anders gebaut ist als erwartet. Das erkannte Trennzeichen steht in Schritt 1 und lässt sich auf Semikolon, Komma oder Tabulator umstellen. Wird nur eine einzige Spalte gefunden, sagt die App das — meist stimmt dann das Trennzeichen nicht. Stehen Vor- und Nachname wirklich zusammen in einer Spalte, schaltest du in Schritt 2 „Vor- und Nachname stehen in einer Spalte“ ein und wählst die Reihenfolge: Mit Komma gilt „Nachname, Vorname“ (so bleiben mehrteilige Nachnamen heil), ohne Komma „Vorname Nachname“.

Die Vorschau zeigt die Zuordnung. Über jeder Spalte steht, wofür die App sie hält (Vorname, Nachname, Geburtstag …), und die Tabelle lässt sich quer schieben, statt alles auf Buchstabenbreite zu quetschen. Darunter siehst du an den ersten fünf Zeilen, welche Namen und Geburtstage tatsächlich entstünden. Ein Datum, das nicht gelesen werden kann, wird dort benannt und bleibt leer — geraten wird nichts.

Das Stundenplan-Abo vergleicht die Wochen. Ein solcher Feed enthält meist vier Wochen. Die App liest sie alle und fragt für jede Stunde: Warum fehlt sie in dieser Woche?

Muster im AboErgebnis
in jeder Woche vorhandenwöchentliche Stunde
nur in jeder zweiten Woche, mindestens zweimalA- oder B-Woche — die App trägt sie in die richtige ein
fehlt in einzelnen Wochen ohne TaktAusfall — die Stunde bleibt wöchentlich
nur ein einziges Mal gesehenunsicher — wird wöchentlich übernommen und ausgewiesen

Der dritte Fall ist der Grund für den Vergleich: In der ersten Schulwoche fallen oft Stunden aus, und eine einzelne Woche anzusehen hieße, diesen Ausfall für die Regel zu halten. Der vierte Fall wird gezählt und angezeigt, statt geraten zu werden — vor dem Import steht dort, wie viele Stunden nur einmal vorkamen.

Ausgefallene Stunden zählen mit. Eine Stunde mit „entfällt“ steht trotzdem im Plan — sie findet nur in dieser Woche nicht statt. Gerade in einer Elternzeit, in der das Abo wochenlang nur Ausfälle zeigt, steckt der A/B-Wechsel oft allein in ihnen. Den Raum, der bei Ausfällen fehlt, nimmt die App von derselben Stunde aus einer anderen Woche.

Was keine Klasse ist, bietet der Import gesondert an: Bereitschaften, Aufsichten (auch vor der ersten Stunde) und AGs werden Dienste im Stundenplan. Sondertermine (❇️, etwa eine Projekt- oder Spezialwoche) werden auf Wunsch eine Sonderwoche mit Programm — nur für die Klassen, die darin vorkommen.

Findet die App einen Rhythmus und ist im Schuljahr noch keiner eingeschaltet, bietet sie das direkt an. Welche Woche A ist, rechnet sie aus dem Schuljahr (Planen → Schuljahr → A/B-Wochen) — stimmt das nicht, tausche es dort, nicht im Plan. Deckt das Abo nur eine Woche ab, sagt sie das und behauptet keinen Rhythmus.

Export — Schülerliste und Noten als CSV.

Sicherung — Voll-Sicherung als .lkbackup-Datei: Schuljahre, Klassen, Schüler, Noten, Klassenbuch, Termine, Gespräche, Listen und Konferenzen in einer Datei. Wiederherstellen wahlweise ersetzend oder zusätzlich (praktisch, um ein abgeschlossenes Schuljahr wieder danebenzulegen).

Automatisch. Einmal am Tag sichert die App beim Verlassen von selbst; auf dem Gerät bleiben die letzten zehn Stände (dort einspielbar). Mit Sicherungspasswort und eigenem Server geht die tägliche Sicherung automatisch verschlüsselt dorthin — in feste Plätze (7 Wochentage, 4 Wochen, 12 Monate), die reihum überschrieben werden, also nie mehr als 23 Dateien. Sicherungen per Knopf behalten ihren Zeitstempel.

Sicherungspasswort. Mit einem Sicherungspasswort ist jede Sicherung verschlüsselt (AES-GCM, Schlüssel aus dem Passwort abgeleitet) — wer die Datei findet, kann sie ohne das Passwort nicht lesen, auch nicht der Betreiber eines Servers. Das Passwort liegt im Schlüsselbund und über den iCloud-Schlüsselbund auf deinen anderen Geräten; ohne iCloud-Schlüsselbund musst du es selbst wissen. Ohne Passwort lässt sich eine verschlüsselte Sicherung nicht öffnen. Ältere Sicherungen ohne Passwort lassen sich weiter einspielen.

Auf derselben Seite: das Erinnerungs-Intervall (zusätzlich immer zum Halbjahres- und Schuljahresende) und ein optionales WebDAV-Ziel, auf das jede Sicherung zusätzlich hochgeladen wird — nur verschlüsselt, also nur mit Sicherungspasswort. Ob die Übertragung geklappt hat, steht unter dem Sichern-Knopf und in der WebDAV-Einrichtung. Das Server-Passwort liegt in der Keychain, nicht in den Einstellungen. Es wird nur hochgeladen, nie gelöscht.

#Hilfe

Das vollständige Handbuch — ganz oben steht ein Link auf genau dieses Dokument im Netz: <https://mint-lernstudio.de/apps/lehrerkompass/handbuch/>. Dort ist es durchsuchbar und wird unabhängig von der Fassung im App Store nachgezogen. Die Hilfe in der App bleibt die kurze Erklärung der Abläufe; zum Nachschlagen ist das Handbuch da.

Erklärungen der Module — dieselben kurzen Karten, die beim ersten Öffnen eines Bereichs oben stehen, hier alle auf einmal. Ein Knopf blendet sie überall wieder ein, falls du sie weggetippt hast.

Der Rundgang aus dem ersten Start und die erklärten Abläufe — mündliche Noten, Jahresplanung, Merkzettel, Zeiterfassung, Sicherung. Jeder Eintrag springt dorthin, wo es losgeht.

ZurückPlanen und Schulalltag im EinzelnenWeiterWidgets und Sperrbildschirm

Kapitel 18 von 22

Widgets und Sperrbildschirm

WidgetInhalt
Stunden heuteDie laufende und die nächsten Stunden aus dem Stundenplan
ZeiterfassungLaufende Uhr sehen und mit einem Tap starten oder stoppen
ArbeitszeitErfasste Zeit dieser Woche im Verhältnis zum Deputat
Nächste KlassenarbeitWann sie ansteht und in welcher Klasse
Bis zu den FerienWie viele Schultage noch
Aufgaben heuteFällige Aufgaben zum Abhaken direkt im Widget (nur Home-Bildschirm)
Was kommtTermine, Konferenzen, Gespräche und Sonderprogramm der nächsten sieben Tage. Auf dem Sperrbildschirm nur Uhrzeit und Art; Gespräche stehen nie mit Namen da
SchnellzugriffBis zu 16 Kacheln — auch Schnell erfassen und Neue Notiz
KlasseNächste Stunde der Klasse und Wege zu allen Reitern und Werkzeugen, auch Entschuldigungen, Ziele, Paten, Klassenfahrt, Spiele, Namen lernen und Namensschilder

Läuft eine Sonderwoche oder ein Ausflug, steht das in Stunden heute über den Stunden.

Dazu das Steuerelement Schnell erfassen für Aktionstaste, Kontrollzentrum und Sperrbildschirm (ab iOS 18).

Dazu eine Live Activity für die laufende Stempeluhr — sie steht mit Stopp-Knopf im Sperrbildschirm, gegen das vergessene Stoppen. Nach dem Stoppen zeigt sie kurz „Gestoppt“ mit der erfassten Dauer und verschwindet dann.

ZurückZahnradWeiterKostenlose Fassung und Vollversion

Kapitel 19 von 22

Kostenlose Fassung und Vollversion

Die App ist kostenlos und erlaubt zwei Klassen — mit vollem Funktionsumfang, nicht als Demo. Klassenbuch, Noten, Stoffverteilung, Sitzplan, Zeiterfassung und Widgets sind alle da.

Die Vollversion hebt allein diese Grenze auf: beliebig viele Klassen, Einmalkauf, kein Abo. Zu finden unter Zahnrad → Einstellungen → Vollversion, dort steht auch „Käufe wiederherstellen“ für ein zweites Gerät mit derselben Apple-ID.

Die Grenze wirkt nur beim Anlegen einer neuen Klasse. Spielst du eine Sicherung mit fünf Klassen ein, behältst du fünf — du kannst nur keine sechste anlegen. Vorhandene Daten werden nie gesperrt oder gelöscht.

Gezählt wird je Schuljahr: Nach dem Schuljahreswechsel stehst du nicht plötzlich vor einer Kaufaufforderung, nur weil das alte Jahr noch existiert.

ZurückWidgets und SperrbildschirmWeiterDatenschutz

Kapitel 20 von 22

Datenschutz

#iCloud-Synchronisierung — freiwillig, aus, verschlüsselt

Zwei Schuljahre nach dem ersten Abgleich sind normal. Jedes Gerät legt beim ersten Start ein eigenes an; schaltest du iCloud danach ein, stehen zwei gleichnamige nebeneinander. Die App meldet das auf „Heute“ und bietet an, sie zusammenzuführen — dabei geht nichts verloren. Alternativ siehst du dir an, was in jedem steckt, und behältst eines.

Seit Fassung 1.0 (12) kannst du unter „Zahnrad → Einstellungen → iCloud-Synchronisierung“ den Abgleich über deine eigene private iCloud einschalten. Dann halten iPad, iPhone und Mac denselben Stand. Der Schalter ist aus, und er wird erst frei, wenn du die Erklärung daneben ausdrücklich bestätigt hast. Nach dem Umlegen musst du die App einmal beenden und neu öffnen.

Was technisch passiert: Die Daten liegen in deiner privaten CloudKit-Datenbank. Jedes personenbezogene Feld — Namen, Noten, Bemerkungen, Kontaktdaten, Gesprächsinhalte, Notizen — wird vor der Übertragung mit einem Schlüssel aus deinem iCloud-Schlüsselbund Ende-zu-Ende verschlüsselt. Dieser Schlüssel verlässt dein Gerät nicht; auch Apple kann die Inhalte nicht lesen, unabhängig davon, ob du Apples „Erweiterten Datenschutz“ eingeschaltet hast.

Was das rechtlich nicht löst: Für Schülerdaten verlangt die VwV „Datenschutz an öffentlichen Schulen“ (BW) einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Mit einer privaten Apple-ID lässt sich der nicht schließen — daran ändert auch die Verschlüsselung nichts, denn die Speicherung findet statt, selbst wenn der Anbieter die Inhalte nicht lesen kann. Ob dieser Weg für dich gangbar ist, entscheidet nicht die App: Frag die Schulleitung oder den schulischen Datenschutzbeauftragten, bevor du den Schalter umlegst. Bleibt er aus, ist die Lage unverändert — die Daten verlassen das Gerät nicht.

Materialdateien über iCloud — ein eigener Schalter darunter, ebenfalls ab Werk aus. Der Abgleich oben trägt nur, dass an einer Stunde ein Arbeitsblatt hängt; die Datei selbst bleibt auf dem Gerät, auf dem du sie angehängt hast, und füllt deinen iCloud-Speicher nicht. Eingeschaltet wandern kopierte Materialdateien (auch die schon vorhandenen) nach iCloud Drive und sind auf allen Geräten da. Dort sind sie nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt wie die Datenbankfelder — Material mit Schülernamen gehört nicht hinein. Entschuldigungszettel bleiben immer auf dem Gerät. Ausschalten verschiebt nichts zurück; neue Dateien bleiben dann wieder lokal. Nur verlinkte Dateien betrifft der Schalter nicht — sie liegen ohnehin, wo du sie abgelegt hast.

Ein WebDAV-Server, für den du selbst oder die Schule verantwortlich seid, ist eine andere Sache und für die Sicherung weiterhin die datenschutzfreundlichere Wahl.

Das iPad gilt als privates Datenverarbeitungsgerät im Sinne der VwV. Daraus folgen Pflichten, die die App in der Datenschutz-Sektion aufzählt:

  • Schriftliche Genehmigung der Schulleitung muss vorliegen

  • Nur Daten der selbst unterrichteten Klassen erfassen

  • Keine besonders schutzwürdigen Daten (Krankheiten, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen) in Notizen oder Gesprächsprotokollen

  • Daten spätestens zum Ende des übernächsten Schuljahres löschen — die App markiert überfällige Schuljahre

  • Bei Verlust oder Diebstahl sofort die Schulleitung informieren

ZurückKostenlose Fassung und VollversionWeiterTechnische Details

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Technische Details

EigenschaftWert
ProduktnameLehrerkompass
Bundle IDcom.felixkamm.lehrerkompass
Xcode-Projekt / OrdnerLehrerkompass
Deployment TargetiOS 17.0+
FrameworksSwiftUI, SwiftData, CloudKit, WidgetKit, ActivityKit, EventKit, PencilKit, Vision, PhotosUI, PDFKit
DatenspeicherungSwiftData im App-Group-Container group.com.felixkamm.lehrerkompass
Syncoptional über die private iCloud des Nutzers (CloudKit, standardmäßig aus, personenbezogene Felder Ende-zu-Ende verschlüsselt)
ZielgeräteiPad, iPhone (seit Build 19), Mac über Catalyst
Projekt-Generatorxcodegen (xcodegen generate vor dem Build bei neuen Dateien)
Testabdeckung206 Unit-Tests + 28 UI-Tests

Design-System: Ein zentrales ThemeManager-Objekt (@Observable) wird per .environment(themeManager) injiziert; Views greifen mit @Environment(ThemeManager.self) var theme darauf zu.

``swift theme.design.akzent // Hauptakzentfarbe theme.design.akzentHell // Heller Hintergrund theme.design.akzentDunkel // Dunkle Variante theme.design.sidebar // Sidebar-Hintergrund ``

Statische Fallback-Farben (immer Mint): Color.lkMint, Color.lkSekundaer, Color.lkHintergrund, Color.lkSidebar.

ZurückDatenschutzWeiterWas noch offen ist

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Was noch offen ist

  • Widgets und Live Activity lassen sich nur am Gerät einrichten und sind noch nicht am echten iPad geprüft. Ebenso stehen Live-Tests von Apple Pencil, Face ID und Texterkennung aus

  • iPhone: Stundenplan-Raster, Stoffverteilung und die Beamer-Ansichten sind dort nur scrollbar, nicht eigens gestaltet; die Kartenabfrage ist nicht aufs iPhone angepasst

  • Für den Einsatz an der Schule braucht es die Genehmigung der Schulleitung (siehe Datenschutz)


Dieses Handbuch wird mit jeder Entwicklungssession aktualisiert. Die vollständige Historie steht im Entwicklungs-Log.md.

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