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KI & Lernen · Für Lehrkräfte

Unterrichtsplanung mit KI — mein Gemini-Workflow

Wie ich als Gymnasiallehrer eine Doppelstunde vorbereite, ohne dass die KI mir den fachlichen Kern abnimmt — und an welchen Stellen sie tatsächlich Zeit spart.

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Worum es geht

Der ehrliche Teil vorweg: KI plant keinen guten Unterricht. Sie kennt deine Klasse nicht, nicht den Stand vom Freitag, nicht die drei Kinder, bei denen du den Einstieg anders setzen musst. Was sie kann, ist alles drumherum — und das ist mehr Zeit, als es klingt.

Wo sie wirklich Zeit spart

  • Materialvarianten: dieselbe Aufgabe in drei Schwierigkeitsstufen, für Differenzierung
  • Formulierungsarbeit: Aufgabenstellungen präzise und altersgerecht ausformulieren
  • Zweitmeinung: „Welche Fehlvorstellung könnten Achtklässler hier haben?“ — überraschend brauchbar
  • Fleißarbeit: Tabellen, Übersichten, Elternbriefe, Materiallisten

Wo sie nichts zu suchen hat

Der fachliche Kern und die didaktische Entscheidung bleiben bei dir. Welche Vorstellung du aufbauen willst, in welcher Reihenfolge, mit welchem Einstieg — das ist der Beruf, nicht der Papierkram. Was die KI liefert, ist ein Entwurf, den du prüfst, nicht ein Ergebnis, das du übernimmst.

Der Punkt, der am meisten bringt

Gib den Kontext mit: Klassenstufe, Bildungsplan, Vorwissen, verfügbare Zeit, Ausstattung im Raum. Ohne das bekommst du generischen Text, mit dem niemand etwas anfangen kann. Der Aufwand für den Kontext lohnt sich ab der zweiten Stunde, weil er wiederverwendbar ist.

Für wen das gedacht ist

Für Kolleginnen und Kollegen, die KI ausprobieren wollen, ohne den eigenen Anspruch aufzugeben.

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